Jobbörse Monster goes Social Media

Die Jobbörse Monster „ist das erste deutsche Online-Karriereportal, das mit einem vollintegrierten Konzept auf Social Media setzt und damit seinen Nutzern und Kunden den Weg in die neuen Medien öffnet“, behauptet Monster zumindest per Pressemitteilung (Nachtrag: Ja, andere sehen das anders, siehe Kommentar von Carsten Franke, Jobstairs, hier unter dem Beitrag). Über die entsprechenden Marketing-Aktivitäten und die eigene Webseite hinaus, nutze die Jobbörse „Social Media als Kommunikationskanäle in allen kundennahen Abteilungen und Prozessen. Außerdem werden die Möglichkeiten der Social Media-Kommunikation auch in das Geschäftsmodell und das Angebot von Monster Deutschland einbezogen.“

„Durch unsere Präsenz in Social Media soll die Identifikation mit Monster und damit das Vertrauen in die Marke Monster und in unsere Produkte weiter gestärkt werden. Social Media sind hierfür direkte und sehr effiziente Kommunikationskanäle. Wir versprechen uns aus dieser Interaktion einen wesentlichen Mehrwert für das Monster Angebot und damit für Jobsuchende und Arbeitgeber“, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster. „Wir möchten über die Social Media-Kanäle zusätzlich gezielt mit unseren Nutzern in Dialog treten und auch neue Zielgruppen ansprechen. Außerdem bieten wir unseren Firmenkunden für diese Kanäle maßgeschneiderte Dienstleistungen zum Thema Social Recruiting an.“

Das nach eigenen Angaben „bekannteste Online-Karriereportal Deutschlands“, nutze jetzt auch Facebook und Twitter als Plattformen für die zielgruppenspezifische und interaktive Nutzeransprache. Auf Facebook bietet Monster unter eine interaktive Fanpage mit wöchentlichen Themenschwerpunkten und aktuellen Informationen. Dabei konzentrierten sich die Inhalte auf nützliche Tipps rund um Beruf und Karriere, Trends auf dem Arbeitsmarkt oder Highlights aus dem attraktiven Jobangebot bei Monster, so das Unternehmen. Die Fans finden auf der Facebook-Seite von Monster auch Fotos und Videos und sie haben die Möglichkeit, Inhalte mit Freunden zu teilen oder Beiträge zu kommentieren und zu diskutieren.

Über den Twitter-Account versendet die Redaktion von Monster regelmäßig aktuelle Kurznachrichten. Dort bekommen die Follower dann „attraktive Job-Angebote und spannende Tipps rund um die Themen Jobsuche, Bewerbung und Karriere“, so Monster in seiner Pressemiteilung. Sowohl bei Facebook und bei Twitter hat Monster separate Channels, deren Inhalte speziell auf Berufseinsteiger zugeschnitten sind. Weitere Channels seien geplant, so das Unternehmen.

Monster Deutschland positioniert sich nach eigenen Angaben damit „als Social Recruiting-Experte und erweitert sein Dienstleistungsangebot für Unternehmen um Konzeption, Umsetzung und Beratung rund um den Einstieg in Social Recruiting. Hierfür bietet Monster Arbeitgebern, die eine eigene Präsenz auf Facebook und Twitter wünschen, individuelle Social Recruiting-Lösungen an.“

11 Gedanken zu „Jobbörse Monster goes Social Media“

  1. Pingback: Bernd Pitz
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  4. Das mit den Kurznachrichten über Twitter könnte erfolgreich werden. Die meiste Leute werden ganz gezielt suchen nach einem neuen Job aber wenn es da plötzlich das Angebot meines Lebens gibt würde ich darüber gerne nachdenken. Und teilen mit den Freunden und Freundinnen könnte auch auf dieser Weise funktionieren. Ich bin gespannt ob die andere Jobbörse das Beispiel folgen werden.

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  8. Wie über unsere JobStairs-Fansite und unseren Twitter bereits gestern gesagt:
    „Liebes Monster, Du sagst, Du hättest jetzt als erste deutsche Jobbörse ein „vollintegriertes Social Media-Konzept“ umgesetzt?! Mit ein wenig Recherche hättest Du schnell festgestellt, dass wir von JobStairs einfach schneller waren 😉 Hier für Dich die harten Fakten: Jobstairs mit eigenem Youtube – Channel (10/2007),
    JobStairs twittert (8/2009), interaktive JobStairs Fanpage auf Facebook (11/2009). http://bit.ly/98RrVt ^CTF“

  9. Das werde ich als ehemaliges Monster im Auge behalten. So langsam wird es auch Zeit. Jobbörsen verpassen ansonsten den Anschluss an die Realität. Als ehemaliger Insider hat mich das immer wieder beschäftigt.

    Vor einigen Tagen habe ich einem Kumpel bei Microsoft eine Office Vorlage für ein Bewerbungsschreiben heruntergeladen. Da wirbt Monster in der Kopfzeile, man könne den Lebenslauf auch direkt hochladen. Pfiffig.

  10. Wird auch langsam mal Zeit, dass dieses Medium aktiv genutzt wird. Was bereits in vielen anderen Brachen Einzug gehalten halt, setzt sich auch hier durch. Auch, wenn mir das ganze SM manchmal etwas zuviel wird.

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