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That’s Publishing - Weblog von Bernd Pitz


13. August 2009

VNR startet Marketing-Netzwerk

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft (VNR) setzt auf Social Networks. Bereits online ist das HR-Portal 4Personaler.de, im September soll eine Community für Marketing-Fachleute folgen: How2Marketing.de. Das kündigten der Verlag und der beteiligte Software-Dienstleister jetzt in einer Pressemitteilung an. Mit VNR habe sich einer der größten Fachverlage Deutschlands bei der Auswahl des Community-Systems für Software-as-a-Service-Produkte der Siteforum-Gruppe entschieden. So wolle der Verlag schnell wachsende Online-Communities und Themenportale um die populären Printpublikationen aufzubauen. Dadurch würden neue Zielgruppen angesprochen und Leser sowie Abonnenten könnten “eine Vielzahl neuer Angebote nutzen”.

“How2Marketing” soll nach Verlagsangaben ein “Online-Marktplatz für Marketingexperten mit sofort umsetzbaren How-to-Beiträgen”, einem Dienstleister-Verzeichnis, interessanten Downloads und weiteren Features werden. Noch leitet die Internet-Domain auf die monatlich erscheinende “WerbePraxis aktuell” mit seinem Chefredakteur Bernd Röthlingshöfer um. Das Portal biete Informationen und ein Netzwerk für Werbetreibende im deutschsprachigen Raum. Es befindet sich derzeit noch in der Closed Beta Phase und werde im September online gehen, so die Pressemitteilung. Damit setzt das neue Marketing-Portal einen deutlich anderen Schwerpunkt als etwa die Anfang des Jahres gestartete Community des Deutschen Fachverlages “HorizontPeople”.

BildBereits online ist das VNR-Portal www.4Personaler.de. Hier sollen Spezialisten aus dem Bereich Human Ressources, aber auch Arbeitgeber und Angestellte ihr Wissen rund um das Thema Beschäftigung erweitern und Informationen von Experten einholen, so der Verlag. Das Wissensportal werde “in naher Zukunft zum Special-Interest-Netzwerk erweitert.” Personaler und andere Interessierte könnten sich dann in der HR-Community versammeln und austauschen.

Beide Netzwerke werden mit der Social Networking-Software von Siteforum (Erfurt) erstellt und gepflegt. Sie “bietet umfassende Standardfunktionalitäten und alle wichtigen Dienstleistungen wie Managed Hosting, Anpassung, Support und Consulting aus einer Hand. Dadurch können wir Themen zügig starten und umsetzen”, so Frank Toscha, Bereichsleiter des VNR-Fachverlages für Marketing und Trendinformationen.

“Fachverlage haben bereits eine etablierte Kundenbasis und ein bewährtes Geschäftsmodell. Mit Special-Interest-Communitys können sie die eigene Produktpalette enorm erweitern und ihren Kunden Mehrwerte anbieten. Mit Software-as-a-Service lässt sich außerdem das Start-Investment gering halten und ein schneller Return-On-Investment erreichen”, sagt Dirk Schlenzig, CEO der Siteforum Gruppe, laut Pressemitteilung. Das Unternehmen bezeichnet sich als ein “führender Anbieter von Social Network for Business”. Unternehmen und Organisationen in aller Welt nutzten die Software-as-a-Service Produkte des deutschen Herstellers, “um vorrangig den kompletten Kundenlebenszyklus online abzubilden und um Online-Communitys rund um Produkte, Dienstleistungen, Themen oder komplette Branchen aufzubauen”.

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) hat  zusammen mit seinem Schwesterunternehmen FID Verlag GmbH einen Umsatz von 134 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Verlag vertreibt in zehn Fachverlagen Fachinformationsdienste, Loseblattwerke und elektronische Produkte.

21. Februar 2009

Von wegen Krise: Computerwoche bootet neu

Mitten in der Krise bootet die IT-Wochenzeitung Computerwoche neu: Die aktuelle Ausgabe “Neu booten” erschien gestern nicht nur in einem viel größeren Format und einem eigenständigen Layout, sondern auch mit einem erweiterten Themenspektrum, “beyond technology”. So kommen Hirnforscher, Psychologen und Menschenrechtsaktivisten zum Thema Krisenbewältigung zu Wort, Filmtipps sollen “gegen Rezessionsdepressionen” helfen und im Stellenmarkt präsentieren sich Unternehmen, die trotz “Krise” offene Stellen zu besetzen haben.

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2. Dezember 2008

Statt Focus Campus: “Whizkid” für mehr als Wunderkinder

Loan Brossmer, einst umtriebiger Chefredakteur des PDF-Medien-Magazins “Trüffeljäger”, übernimmt von Focus das PDF-Magazin “FOCUS CAMPUS” (“Deutschlands erstes Wochenmagazin für Studenten”) in seinen eigenen Verlag und “richtet es strategisch neu aus”. Statt wöchentlichem ePaper gibt es dann ein eDaily. Zielgruppe sind Berufseinsteiger, sogar “Top-Berufseinsteiger, also Uni-Ablsoventen kurz vor und nach dem Studienabschluss”, ist im Newsletter der Focus Medialine zu lesen. Ach ja: Aus Focus Campus wird “Whizkid” (“Wunderkind”).

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10. August 2008

Burda-Vorstand zu Salm: So verdienen Verlage Geld im Internet

Interviews sind meist langweilig. Ein erfrischendes Interview mit “Hubert Burdas Prinzessin” (F.A.Z.) Christiane zu Salm zu ihren Online-Projekten, den künftigen Aufgabenstellungen für Medienhäuser, Communities, Google, E-Commerce und den Salm-Studios auf dem Burda-Gelände steht heute in der F.A.Z:

Frau zu Salm, stirbt Print?

Nein. Zeitschriften und Zeitungen sterben genauso wenig wie seinerzeit das Buch.

Danke. Genau das wollten wir hören.

Moment, so beruhigend war das nicht gemeint: Die Print-Erlöse sind auf hohem Niveau, aber insgesamt rückläufig. Was wir erleben, ist erst der Anfang dramatischer Veränderungen, und niemand weiß, wann die Talsohle erreicht ist.

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4. August 2008

Games: Neues Geschäftsfeld für Verlage

Die US-amerikanische Entertainment Software Association hat nicht ganz uneigennützig herausgefunden, dass in 65 Prozent der amerikanischen Haushalte am Computer gespielt wird, und der Frauenanteil liegt inzwischen bei 40 Prozent. Die Deutschen sind nicht ganz so verspielt wie die Amerikaner, aber auch im Land der Dichter und Denker verlieren klassische Medien an die Spieleindustrie. Nielsen sagt, dass bereits 40 Prozent der 16- bis 49-jährigen unter uns, sechs bis 14 Stunden in der Woche spielen.

Der Verband der Deutschen Zeitschriften Verleger (VDZ) zeigt anlässlich der Games Convention am 21. August in Leipzig 25. März in Hamburg 2009 auf seinem Expertenforum, wie klassische Verlage in diese Wachstumsbranche einsteigen können.

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4. März 2008

Das Handy wird zur Brücke zwischen Print und Online

Alle haben ein Handy, die meisten mit integrierter Kamera und immer mehr mit mobilem Internetzugang. Das Mobiltelefon kann Verlagen helfen, den Medienbruch zwischen Print und Online abzufedern. Brücke vom einen Medium zum anderen sind sogenannte Quick Response (QR)-Codes. Diese quadratischen Codes, die Sie z.B. von der Online-Bordkarte der Lufthansa oder dem Online-Ticket der Bahn schon kennen, werden in Printmedien, von der Zeitschrift bis zum Plakat abgebildet und „verlinken“ direkt zu einer Internet-Adresse oder geben offline weitere Informationen.

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