Zum Inhalt springen


That's Publishing - Weblog von Bernd Pitz


Gerd Leonhard über Mediennutzung der Zukunft und Geschäftsmodelle

Wie werden Medienunternehmen in Zukunft ihr Geld verdienen? Wird es Flatrates für unsere Mediennutzung geben? Auf welchen digitalen Geräten werden wir wie welche Inhalte konsumieren? Welches Ökosystem ist für Verlage das Bessere: Das proprietäre von Apple, das offene von Google oder keines von beiden? Und die entscheidende Frage: Wer wird in Zukunft den direkten Kontakt zum Kunden/Leser halten? Der Media Futurist Gerd Leonhard stellt im Gespräch, das im Rahmen der Internet World 2010 in München mit mir stattfand,einige seiner Visionen zur Zukunft der Medien vor und geht auf mögliche Szenarien ein. Auch erklärt er warum Twitter sein bevorzugtes soziales Netzwerk ist: “…weil Twitter diese wahnsinnig intensive Diskussion und Konversation mit ähnlichen Leuten ermöglicht… Die Diskussion und der Wert, der mit ungefähr 100 Leuten dort stattfindet, der ersetzt für mich die nächsten 200 Bücher.”

Das Interview führte ich im Auftrag des  Media-TREFF der Vogel Business Media.

« Google Universal Search: Interview mit Lars Lehne – Dr. Jens Cornelsen: „Erfolgsfaktoren Social Community“ »

Info:
Gerd Leonhard über Mediennutzung der Zukunft und Geschäftsmodelle ist Beitrag Nr. 532
Author:
Eva Schmidt am 24. Juni 2010 um 17:48
Category:
Allgemeines,Innovation,Verlage
Tags:
, , ,  
Trackback:
Trackback URI

2 Kommentare »

  1. Marco De Micheli

    Ein sehr aufschlussreiches und interessantes Interview

    #1 Comment vom 24. Oktober 2011 um 16:42

  2. EuropaDruck

    Sehr interessante Statements von Herrn Leonhard. Wenn das Thema allerdings lautete: “Mediennutzung der Zukunft…”, dann verwundert es doch sehr, dass währdend des fast 10-minütigen Interviews nicht einmal das Thema “Printmedien” in den Dialog mit einbezogen wurde. Warum findet ein Markt mit einem Gesamtumsatz von immer noch mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr Umsatz (allein in der Privatwirtschaft) so gut wie keine Erwähnung? Nutzerorientierte, digitale Geschäftsmodelle basieren doch in sehr vielen Fällen auf physischen (gedruckten) Medien. Sind Printmedien aus der Sicht von “Medien-Futuristen” (schöne Wortschöpfung) nicht mehr diskussionsfähig, weil sie nach deren subjektiver Einschätzung keine Zukunft mehr haben? Im Hintergrund der Gesprächspartner ist übrigens auf dem Display noch das Stichwort “Print” zu lesen. Das war´s dann aber auch schon. Schade eigentlich, gibt es doch noch sehr viele Menschen (Nutzer) die das haptische Erlebnis, z.B. eines (gedruckten) Buches auch in der Zukunft nicht missen möchten.

    #2 Comment vom 26. November 2011 um 10:45

Kommentar-RSS: RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Einen Kommentar hinterlassen