Zum Inhalt springen


That's Publishing - Weblog von Bernd Pitz


Bitkom: Immer mehr spenden online

Auch beim Spenden für einen guten Zweck wird immer häufiger das Internet eingesetzt, so eine aktuelle Umfrage des Hightech-Branchenverbandes Bitkom. 13 Prozent aller Spenden erfolgen mit “elektronischen Kommunikationsmitteln” – 7 Prozent über das Internet und 6 Prozent per Telefon. Das hat der aktuelle Webmonitor des Hightech-Verbands Bitkom und des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben, bei dem 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen befragt wurden. Besonders verbreitet sind Online- und Telefon-Spenden bei den Jüngeren. Insgesamt 27 Prozent der 20- bis 24-Jährigen nutzen elektronische Kommunikationsmittel: 10 Prozent das Internet und 17 Prozent das Telefon. Bei den über 60-Jährigen sind es nur je 3 Prozent. “Das Spenden per Internet und Telefon erfreut sich steigender Beliebtheit”, sagte laut Pressemitteilung der Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. So böten inzwischen alle größeren Hilfsorganisationen die Möglichkeit, bequem per Internet Geld zu spenden. Auf den Webseiten seien elektronische Spendenformulare hinterlegt, die unterschiedliche Zahlungsweisen ermöglichen.

Laut der Umfrage haben 63 Prozent aller Bundesbürger in diesem oder dem vergangenen Jahr für einen guten Zweck Geld gespendet. In der Altersgruppe 60-Plus liegt der Anteil der Spender bei 72 Prozent, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 43 Prozent.

Am weitesten verbreitet sind nach den Ergebnissen der Bitkom-Befragung Online-Spenden per Lastschrift (Bankeinzug). Zudem werden Zahlungen per Kreditkarte oder Mikropayment-Systeme angeboten. Demnach ist die Überweisung in der Bankfiliale der gängigste Weg für Spenden. 63 Prozent der Befragten nutzten diese Bezahlmethode. 34 Prozent spendeten in bar, 13 Prozent elektronisch. Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich. “Dass die klassischen Zahlungsweisen beim Spenden vorherrschen, liegt vor allem an der Altersstruktur der Spender”, sagte Scheer.

« Studie: Drei Viertel der Dax 30-Unternehmen twittern – CHART OF THE DAY: The End Of Newspapers »

Info:
Bitkom: Immer mehr spenden online ist Beitrag Nr. 433
Author:
Bernd Pitz am 29. Dezember 2009 um 15:55
Category:
Allgemeines
Tags:
, ,  
Trackback:
Trackback URI

10 Kommentare »

  1. Bernd Pitz

    Bitkom-Umfrage: Immer mehr spenden online http://bit.ly/5vBTGU

    #1 Trackback vom 29. Dezember 2009 um 13:58

  2. bernd pitz

    Bitkom-Umfrage: Immer mehr spenden online http://bit.ly/5vBTGU

    #2 Trackback vom 29. Dezember 2009 um 13:58

  3. Bernd Pitz

    Bitkom-Umfrage: Immer mehr spenden online http://bit.ly/5vBTGU

    #3 Trackback vom 29. Dezember 2009 um 14:58

  4. Webnews.de

    Internet wird für Soendensammler immer wichtiger…

    Interessanter Artikel: Laut einer repräsentativen Forsa-Studie spenden immer mer Bundesbürger onli…

    #4 Trackback vom 29. Dezember 2009 um 16:33

  5. Bernd Pitz

    Blogging: Bitkom: Immer mehr spenden online: Auch beim Spenden für einen guten Zweck wird immer häufiger das Inte… http://bit.ly/4E04Bm

    #5 Trackback vom 30. Dezember 2009 um 00:02

  6. bernd pitz

    Blogging: Bitkom: Immer mehr spenden online: Auch beim Spenden für einen guten Zweck wird immer häufiger das Inte… http://bit.ly/4E04Bm

    #6 Trackback vom 30. Dezember 2009 um 00:02

  7. Bernd Pitz

    Blogging: Bitkom: Immer mehr spenden online: Auch beim Spenden für einen guten Zweck wird immer häufiger das Inte… http://bit.ly/4E04Bm

    #7 Trackback vom 30. Dezember 2009 um 01:02

  8. Tweets die Bitkom: Immer mehr spenden online » That’s Publishing erwähnt -- Topsy.com

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Bernd Pitz, Bernd Pitz erwähnt. Bernd Pitz sagte: Bitkom-Umfrage: Immer mehr spenden online http://bit.ly/5vBTGU […]

    #8 Pingback vom 30. Dezember 2009 um 02:02

  9. Stephan Russ-Mohl

    Spannend – aber die entscheidende Frage im Zusammenhang mit dem Überleben des Journalismus ist letztlich, wofür und wieviel die Leute spenden. Und da mag ich an die “Hype” von aus Spenden und philanthropischem Engagement finanzierten Redaktionen nicht so recht glauben. Eine Fata Morgana…

    #9 Comment vom 31. Dezember 2009 um 16:58

  10. Schüttguttechnik

    Hallo und guten Tag,

    ich denke, dass das Internet in den näcshten Jahren komplett dafür zuständig ist, Geschäftsmodalitäten abzuwickeln.
    Ich frage mich nur, ob die Sicherheitssoftware bis dahin so weit ausgereift ist, dass man sich gegen Hacker und ähnliche Kriminelle zur Wehr setzen kann.
    Ich bin gespannt, was die Zukunft verspricht bzw. spricht!

    Mit freundlichem Gruß,

    Mattes

    #10 Comment vom 04. Februar 2010 um 15:00

Kommentar-RSS: RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Einen Kommentar hinterlassen