{"id":860,"date":"2011-08-29T13:21:00","date_gmt":"2011-08-29T11:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/studie-war-for-talents-ist-eine-der-zentralen-zukunftigen-herausforderungen-fur-die-verlage\/2011\/08\/"},"modified":"2011-09-03T11:08:21","modified_gmt":"2011-09-03T09:08:21","slug":"studie-war-for-talents-ist-eine-der-zentralen-zukunftigen-herausforderungen-fur-die-verlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/studie-war-for-talents-ist-eine-der-zentralen-zukunftigen-herausforderungen-fur-die-verlage\/2011\/08\/","title":{"rendered":"Studie: &#8222;War-for-Talents&#8220; ist eine der &#8222;zentralen zuk\u00fcnftigen Herausforderungen f\u00fcr die Verlage&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Wie attraktiv sind die f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Verlagsregionen in Deutschland &#8211; Berlin, Hamburg, Stuttgart, M\u00fcnchen und Frankfurt? Was sind die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr Verlagsstandorte? Dies untersuchte das &#8222;Institut f\u00fcr Kreativwirtschaft&#8220; an der <a title=\"Hochschule der Medien\" href=\"http:\/\/www.hdm-stuttgart.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart<\/a>. Wichtigstes Ergebnis: die Ansiedlung traditioneller Verlage, der Sitz gro\u00dfer Medienkonzerne und ein dichtes Netz an Content-Lieferanten sind die wichtigsten Faktoren f\u00fcr das Standortimage im Verlagssektor.<\/p>\n<p>Fachkr\u00e4ftemangel ist auch bei Verlagen l\u00e4ngst ein wichtiges Thema, best\u00e4tigt auch die HdM-Umfrage unter \u00fcberwiegend F\u00fchrungskr\u00e4ften aus der Buchbranche: Der &#8222;War-for-Talents&#8220; hat in der Verlagsbranche l\u00e4ngst begonnen und er stelle &#8222;eine der zentralen zuk\u00fcnftigen Herausforderungen f\u00fcr die Verlage dar&#8220;, schreiben die Wissenschaftler <a title=\"Prof. Dr. Martin Engstler, HdM Stuttgart\" href=\"http:\/\/www.wi.hdm-stuttgart.de\/engstler.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Prof. Dr. Martin Engstler<\/a>, <a title=\"Weblog Media Business Journal von Prof. Holger Nohr, HdM Stuttgart\" href=\"http:\/\/medienbusinessjournal.blogspot.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Prof. Holger Nohr<\/a> und <a title=\"Johannes L\u00e4mmerhirt, HdM Stuttgart\" href=\"http:\/\/www.wi.hdm-stuttgart.de\/johannes-laemmerhirt.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Johannes L\u00e4mmerhirt<\/a>: &#8222;Dies betrifft den Zugang zu qualifizierten Absolventen und die Fortbildungsangebote als wichtigem Aspekt zur Mitarbeiterbindung. Sowohl die Anforderungen der Unternehmen an die Mitarbeiter als auch der Mitarbeiter an die Unternehmen steigen.&#8220;<\/p>\n<p>Aus Sicht der Unternehmen ist der ideale Standort zuk\u00fcnftig nicht mehr nur durch eine Ansiedlung mehrerer Verlagsh\u00e4user bzw. -konzerne gepr\u00e4gt, so die Autoren. Die Vernetzung mit Zukunftsbranchen sowie das Potenzial an Innovationspartnerschaften mit Unternehmen und Hochschulen gewinnten an Bedeutung.<\/p>\n<p>Der Aspekt der Ansiedlung von Zukunftsbranchen und -unternehmen wurde gut einem Drittel der Teilnehmer genannt, so die Autoren in Ihrer <a title=\"Untersuchung: Standortfaktoren f\u00fcr Verlagsunternehmen - Ergebnisse einer Umfrage\" href=\"http:\/\/www.wi.hdm-stuttgart.de\/wi-news\/items\/standortfaktoren-fuer-verlagsunternehmen-ergebnisse-einer-umfrage.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Ergebnis-Pr\u00e4sentation auf der Website<\/a>, und verdeutlicht dessen zunehmende Bedeutung (deutlich h\u00f6here Bewertung in Hamburg und M\u00fcnchen). Rund jeder dritte Befragte bewertete die regionalen Netzwerke mit strategischen Kooperationspartnern als gut. Innovationsnetzwerke im Verlagsbereich hingegen sind in den meisten Verlagsregionen nur rudiment\u00e4r vorhanden, ebenso w\u00fcrden die Potenziale der Partnerschaften mit Hochschulen noch unzureichend ausgesch\u00f6pft. Als wichtiges Handlungsfeld der Zukunft wird in der Versorgung mit Fachkr\u00e4ften gesehen. Bereits heute gaben lediglich 42 Prozent an, ihren Fachkr\u00e4ftebedarf in der Region decken zu k\u00f6nnen und nur jeder Dritte war mit dem Spektrum der vorhandenen Aus- und Weiterbildungsangebote zufrieden.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Verlagsregionen bieten eine gro\u00dfe Vielfalt angebotener Stellen mit hoher Qualit\u00e4t (46 Prozent insgesamt, 78 Prozent in der Region M\u00fcnchen) sowie einen wachsenden Stellenmarkt in den Zukunftsbereichen (46 Prozent). Die gut qualifizierten Mitarbeiter erwarten jedoch spezifische Fortbildungsangebote, mit denen erst 36 Prozent der Studienteilnehmer heute zufrieden sind. Allgemeine Standortfaktoren wie gute Verkehrsanbindungen, leistungsf\u00e4higer Personennahverkehr sowie vielf\u00e4ltige Kultur- und Freizeitangebote pr\u00e4gten die Lebensqualit\u00e4t der gro\u00dfen Verlagsregionen am deutlichsten und sind in allen untersuchten Ballungsgebieten heute bereits gut abgedeckt, so die Ergebnisse der Umfrage.<\/p>\n<p>Die Studie ergab, so die Autoren weiter, dass sich 91 Prozent der Befragten an ihrem Standort wohl f\u00fchlen. Hieraus lasse sich ableiten, dass die Standorte schon weitgehend dem gew\u00fcnschten oder dem erwarteten Profil entsprechen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/digitaleverlagsprodukte.jpg\" alt=\"digitaleVerlagsprodukte\" width=\"450\" height=\"309\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Teilnehmer (\u00fcberwiegend F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Buchverlagen) wurden im statistischen Teil auch nach ihrem aktuellen Engagement im Bereich digitaler Verlagsprodukte befragt. Ein Viertel der Verlage hat bereits einen etablierten Digitalbereich, etwa die H\u00e4lfte baut diesen Bereich derzeit erst auf<\/p>\n<p><strong>Zur Umfrage:<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong>Die Befragung wurde \u00fcber einen Zeitraum von einem Monat (Juni-Juli 2011) auf Basis eines Fragebogens durchgef\u00fchrt, der sowohl online als auch in Papierform ausf\u00fcllbar war. Insgesamt konnten 137 g\u00fcltige Antwortb\u00f6gen ausgewertet werden, was einer Beteiligungsquote von 36 Prozent entspricht.<br \/>\nDie Teilnehmerstruktur umfasst Verlage der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Verlagsregionen in Deutschland (Berlin, Hamburg, Stuttgart, M\u00fcnchen, Frankfurt). \u00dcber zwei Drittel der befragten Verlage sind Buchverlage, rund die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen besch\u00e4ftigte zum Jahresende 2010 unter zehn Mitarbeiter. Die teilnehmenden Personen sind zu 75 Prozent in leitender Funktion t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Mehr zur Umfrage gibt es <a title=\"Standortfaktoren f\u00fcr Verlagsunternehmen - Ergebnisse einer Umfrage\" href=\"http:\/\/www.wi.hdm-stuttgart.de\/wi-news\/items\/standortfaktoren-fuer-verlagsunternehmen-ergebnisse-einer-umfrage.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">auf der Website des Studienganges Wirtschaftsinformatik f\u00fcr Medien<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie attraktiv sind die f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Verlagsregionen in Deutschland &#8211; Berlin, Hamburg, Stuttgart, M\u00fcnchen und Frankfurt? Was sind die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr Verlagsstandorte? Dies untersuchte das &#8222;Institut f\u00fcr Kreativwirtschaft&#8220; an der Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart. 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