{"id":46,"date":"2008-06-12T22:04:00","date_gmt":"2008-06-12T20:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/studie-wie-verlage-im-internet-geschafte-machen\/2008\/06\/"},"modified":"2008-06-13T22:30:36","modified_gmt":"2008-06-13T20:30:36","slug":"studie-wie-verlage-im-internet-geschafte-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/studie-wie-verlage-im-internet-geschafte-machen\/2008\/06\/","title":{"rendered":"Studie: Wie Verlage im Internet Gesch\u00e4fte machen"},"content":{"rendered":"<p>Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (<a href=\"http:\/\/www.vdz.de\" title=\"Verband Deutscher Zeitschriftenverleger\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">VDZ<\/a>), die Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft <a href=\"http:\/\/www.kpmg.de\" title=\"KPMG\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">KPMG<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.imm.bwl.uni-muenchen.de\" title=\"Universt\u00e4t M\u00fcnchen: Institut f\u00fcr marktorientierte Unternehmensf\u00fchrung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Uni M\u00fcnchen <\/a> arbeiten an einer neuen gemeinsamen empirische Studie zu digitalen Erl\u00f6squellen der Verlage.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/vdz.jpg\" alt=\"vdz\" align=\"left\" height=\"165\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"220\" \/>Die gemeinsam mit der KPMG und der Universit\u00e4t M\u00fcnchen entwickelte Untersuchung besteht aus einer empirischen Befragung zur Situation in Deutschland und aus internationalen Fallstudien, k\u00fcndigte der VDZ jetzt in einer <a href=\"http:\/\/www.vdz.de\/betriebswirtschaft-nachricht.html?&amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=57145&amp;tx_ttnews%5bbackPid%5d=452&amp;cHash=cb2f70774a\" title=\"VDZ: Wie Verlage vom Internet profitieren\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Pressemitteilung<\/a> an. &#8222;Die Mediennutzung von heute findet immer mehr im Internet statt. Um sich auf die neuen Gewohnheiten ihrer Zielgruppen einzustellen, sind fast alle Verlage aktiv im Netz und bauen ihre Online-Aktivit\u00e4ten stetig aus&#8220;, so <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Alexander_vReibnitz\/N1.2.4cd07a\" title=\"Xing: Alexander von Reibnitz\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Alexander von Reibnitz<\/a>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Digitale Medien und Neue Gesch\u00e4ftsfelder im VDZ. \u201eVerbunden damit sind gro\u00dfe Hoffnungen auf die digitalen Umsatzquellen. Allerdings besteht Unklarheit dar\u00fcber, welche Erl\u00f6squellen welchen monet\u00e4ren Beitrag leisten.&#8220; Diese Situation haben KPMG und der VDZ zum Anlass f\u00fcr die neue Studie genommen, die auf den Ergebnissen der letztj\u00e4hrigen <a href=\"http:\/\/www.vdz.de\/newmedia-publikationen.html\" title=\"VDZ-Studie: Das Gesch\u00e4ftsfeld Internet f\u00fcr Verlage\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Studie<\/a> <a href=\"http:\/\/www.vdz.de\/nachricht21.html?&amp;tx_ttnews[pointer]=14&amp;tx_ttnews[tt_news]=56971&amp;tx_ttnews[backPid]=295&amp;cHash=5d555ed110\" title=\"Studie: Zeitschriftenverlage rechnen mit starken Wachstumsimpulsen beim Gesch\u00e4ftsfeld Internet\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">&#8222;Das Gesch\u00e4ftsfeld Internet f\u00fcr Verlage&#8220;<\/a> aufsetzt.<\/p>\n<p>In Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen werden der aktuelle Stand des Gesch\u00e4ftsfeldes Internet und die Effizienz online-basierter Umsatzquellen bei Medienh\u00e4usern mit folgenden Fragen empirisch untersucht:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Relevanz haben Online-Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die Verlage?<\/li>\n<li>Welche Umsatzquellen werden von Verlagen im Internet ausgesch\u00f6pft?<\/li>\n<li>Wie hoch ist der Anteil online-basierter Umsatzquellen am Gesamtumsatz?<\/li>\n<li>Welche Ma\u00dfnahmen werden ergriffen, um die Ums\u00e4tze im digitalen Bereich zu erh\u00f6hen?<\/li>\n<li>Welche Umsatzrisiken k\u00f6nnen den Erfolg im Onlinebereich gef\u00e4hrden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Ergebnisse der neuen Studie werden auf den Medientagen M\u00fcnchen Ende Oktober pr\u00e4sentiert, k\u00fcndigte der VDZ an.<\/p>\n<p><strong>Die wichtigsten Ergebnisse der Studie &#8222;Das Gesch\u00e4fstfeld Internet&#8220; 2007 im R\u00fcckblick:<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/gf-internet-studie.jpg\" alt=\"gf internet studie\" align=\"right\" height=\"318\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"225\" \/>Zeitungs- und Zeitschriftenverlage richten ihr Augenmerk bei der strategi-schen Ausrichtung ihrer Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten immer st\u00e4rker auf das Internet. W\u00e4hrend sich die klassischen Umsatzquellen Anzeigen, Vertrieb und Rubriken-\/Kleinanzeigen derzeit eher verhalten entwickeln, erwarten die Verlagsunternehmen im Bereich der Online-Medien deutliche Wachstumsimpulse, so die Studie des vergangenen Jahres. Die Verlage gingen demnach davon aus, dass sich der Umsatzanteil des Internets an ihrem Gesch\u00e4ft von 4,6 Prozent (2006) bis zum Jahr 2010 auf 12,8 Prozent nahezu verdreifachen wird.<\/p>\n<p>&#8222;Mittlerweile sind \u00fcber 60 Prozent der Deutschen regelm\u00e4\u00dfig online. Das birgt ein enormes Potenzial. Folgerichtig boomt der Online-Werbemarkt \u2013 im Jahr 2007 werden hier \u00fcber 2,7 Mrd. Euro umgesetzt, und die Prognosen deuten auf eine ungebrochene Fortsetzung des Wachstums&#8220;, erkl\u00e4rte bei der Vorstellung der Untersuchung Alexander von Reibnitz, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Digitale Medien und Neue Gesch\u00e4ftsfelder beim VDZ. &#8222;Wie die Studie zeigt, werden die Verlage davon deutlich profitieren&#8220;.<\/p>\n<p>Immer bedeutsamer w\u00fcrden f\u00fcr Verlage auch die typischen Ph\u00e4nomene des Web 2.0. &#8222;Die Verlage haben erkannt, dass die Mediennutzer im Internet immer mehr von passiven ,Botschaftsempf\u00e4ngern\u2019 zu aktiven \u201aInhalteproduzenten\u2019 werden. Es ist daher nur folgerichtig, wenn sich die Verlage in den Bereichen Community und User-Generated-Content immer st\u00e4rker engagieren. In diesen beiden Gesch\u00e4ftsfeldern sind die meisten der befragten Unternehmen bereits t\u00e4tig oder planen zumindest ent-sprechende Aktivit\u00e4ten&#8220;, sagte Dr. Markus Kreher, Partner bei KPMG.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten und verbreitetsten Umsatzquellen im Online-Bereich geh\u00f6rten demnach f\u00fcr die Verlage vor allem die Online-Werbung sowie die Gewinnung von Abonnenten f\u00fcr die hauseigenen Printtitel. Ausgebaut werden soll das Engagement insbesondere bei Lead-Generierung (Gewinnung von direkten Kundenkontakten) sowie bei Video- und performance-basierter Online-Werbung, da die Befragten hier das Marktpotenzial relativ hoch einsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Um die ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen, verfolgten die Verlage unterschiedliche Wege zum Ausbau des eigenen Online-Portfolios. &#8222;Bei den Gesch\u00e4ftsstrategien lassen sich zwei grundlegende Vorgehensweisen unterscheiden&#8220;, so Prof. Dr. Manfred Schwaiger, <a href=\"http:\/\/www.imm.bwl.uni-muenchen.de\" title=\"LMU Institut f\u00fcr Marktorientierte Unternehmensf\u00fchrung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Institut f\u00fcr Marktorientierte Unternehmensf\u00fchrung der LMU<\/a>. &#8222;Die Strategie der Marktdurchdringung durch Ausbau verlagseigener Aktivit\u00e4ten und die der Diversifikation durch Unternehmenszuk\u00e4ufe. Jeder zweite Verlag verfolgt eine Mischform aus beiden Strategien.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), die Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft KPMG und die Uni M\u00fcnchen arbeiten an einer neuen gemeinsamen empirische Studie zu digitalen Erl\u00f6squellen der Verlage.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[8],"tags":[231,73,48,83,22,23],"class_list":["post-46","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-verlage","tag-community","tag-geschaftsmodell","tag-studie","tag-vdz","tag-verlag","tag-web-20"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}