{"id":425,"date":"2009-11-17T18:50:00","date_gmt":"2009-11-17T16:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/ohne-strategie-personaler-hadern-mit-social-media\/2009\/11\/"},"modified":"2009-11-16T19:49:35","modified_gmt":"2009-11-16T17:49:35","slug":"ohne-strategie-personaler-hadern-mit-social-media","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/ohne-strategie-personaler-hadern-mit-social-media\/2009\/11\/","title":{"rendered":"Ohne Strategie: Personaler hadern mit Social Media"},"content":{"rendered":"<p>Ja, man schaut sich schon mal das Profil eines Bewerbers in Xing an, aber von strategischer Nutzung der Social Media sind die Personaler in Deutschland noch weit entfernt. Zu diesem Schluss kommt die Studie &#8222;Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?&#8220; des Beratungsunternehmens <a title=\"Beratungsunternehmen IFOK\" href=\"http:\/\/www.ifok.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">IFOK<\/a> an der rund 800 Personaler teilgenommen ahben. Fazit der <a title=\"IFOK-Studie: Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?\" href=\"http:\/\/www.ifok.de\/socialmedia-hr\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">IFOK-Studie<\/a>: &#8222;Trotz Millionen von Nutzern Sozialer Netzwerke, wie Facebook, StudiVZ oder XING, haben sich deutsche Personalexperten auf die neuen Formen der Kommunikation bisher kaum eingestellt.&#8220;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/pluspunkt_cover_small1.png\" alt=\"pluspunkt cover small\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"142\" height=\"200\" align=\"left\" \/>Obwohl 60 Prozent der Befragten Social Media eine gro\u00dfe strategische Bedeutung f\u00fcr ihren Bereich Human Resources beimessen, gibt es in zwei Drittel der befragten Unternehmen keine geregelte Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr das Thema. In 70 Prozent der Unternehmen gibt es keine unternehmensweite Social-Media-Strategie und nur 15 Prozent haben Richtlinien f\u00fcr den Umgang mit Social Media, so die Autoren der Studie. Auch bei der Weiterbildung ist das Thema noch nicht angekommen: Nicht mal ein Zehntel der Befragten bietet Schulungen zum Umgang mit Social Media an.<br \/>\nPersonaler nutzten Social Media derzeit nur begrenzt, so die IFOK-Befragung. Dabei zeigten die Ergebnisse der Studie ein durchaus ambivalentes Verh\u00e4ltnis der befragten Personalexperten zum Thema Social Media. Die klassischen und bereits etablierten Businessnetzwerke wie Xing oder LinkedIn geh\u00f6rten zwar inzwischen zum Alltag von vielen Personalern: 80 Prozent der Befragten haben sie im Zusammenhang mit ihrer Personalarbeit zumindest schon einmal besucht. Immerhin 60 Prozent der Befragten informieren sich gelegentlich oder selten auf einschl\u00e4gigen Plattformen \u00fcber potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<br \/>\nAber: Das Netz wird kaum als &#8222;Spiegel f\u00fcr das Unternehmen&#8220; genutzt<br \/>\nNicht einmal jeder vierte Personaler hat schon einmal von Beurteilungen auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen Kenntnis genommen. Nur vier Prozent der Befragten beobachten systematisch, was \u00fcber ihr Unternehmen \u2013 unter anderem von den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern \u2013 auf den Social-Media-Plattformen geschrieben wird. Mehr als ein Drittel der Befragten nutzt diese M\u00f6glichkeit nie. &#8222;Damit vergeben erstaunlich viele Unternehmen eine der gr\u00f6\u00dften Chancen, die digitale Gespr\u00e4che bieten: Erfahren, was und wie \u00fcber das Unternehmen kommuniziert wird&#8220;, so die IFOK-Studie.<\/p>\n<p>Denn: Personaler k\u00f6nnten daran arbeiten, Social Media gezielt einzusetzen und deren sinnvolle Anwendung durch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu f\u00f6rdern. Darin l\u00e4gen gro\u00dfe Chancen, die Unternehmenskultur zu f\u00f6rdern, die Produktivit\u00e4t der Mitarbeitenden zu steigern und die Zusammenarbeit in und zwischen Organisationen zu verbessern sowie die \u201eTalentpipeline\u201d zu f\u00fcllen, so IFOK. Darin liege ein immenses Potenzial f\u00fcr das Personalressort \u2013 das bisher noch kaum genutzt werde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/grafik_chancen_hr_011.jpg\" alt=\"Grafik Chancen HR 01\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"502\" height=\"223\" align=\"left\" \/><\/p>\n<p>Aber das Bild sei noch nicht rund, so <a title=\"Xing-Profil Jochen Robes\" href=\"http:\/\/www.xing.com\/profile\/Jochen_Robes\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Jochen Robes <\/a> in seinem <a title=\"Weiterbildungsblog: Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?\" href=\"http:\/\/www.weiterbildungsblog.de\/2009\/11\/04\/social-media-und-personalarbeit-potenzial-erkannt-und-genutzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Weiterbildungsblog<\/a>: &#8222;Um sich ein besseres Bild vom Status Quo machen zu k\u00f6nnen, pl\u00e4diere ich ohnehin daf\u00fcr, auch die private Nutzung von Social Media zu erheben. Dass diese Seite der Geschichte im Rahmen solcher Studien ausgeklammert wird, wundert mich immer wieder und passt \u00fcberhaupt nicht zum Thema.&#8220;<\/p>\n<p>Zum Download der <a title=\"Studie Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt? (PDF, knapp 600 kb)\" href=\"http:\/\/www.ifok.de\/uploads\/media\/IFOK_Pluspunkt_SocialMedia_HR.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Studie &#8222;Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?&#8220; (PDF)<\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ifok.de\/uploads\/pics\/Grafik_Chancen_HR_01.jpg\" border=\"0\" alt=\"IFOK-Studie Social Media\" hspace=\"0\" align=\"left\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, man schaut sich schon mal das Profil eines Bewerbers in Xing an, aber von strategischer Nutzung der Social Media sind die Personaler in Deutschland noch weit entfernt. Zu diesem Schluss kommt die Studie &#8222;Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?&#8220; des Beratungsunternehmens IFOK an der rund 800 Personaler teilgenommen ahben. 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