{"id":373,"date":"2010-04-04T17:29:38","date_gmt":"2010-04-04T15:29:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/?p=373"},"modified":"2012-07-20T09:49:13","modified_gmt":"2012-07-20T07:49:13","slug":"web-2-0-die-grosten-fehler-der-unternehmen-im-mitmachnetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/web-2-0-die-grosten-fehler-der-unternehmen-im-mitmachnetz\/2010\/04\/","title":{"rendered":"Web 2.0: Die gr\u00f6\u00dften Fehler der Unternehmen im Mitmachnetz"},"content":{"rendered":"<p>Monolog statt Dialog, sie wollen nur dabei sein, aber keiner ist richtig zust\u00e4ndig, sie wollen \u00fcberall mitmachen, zeigen aber keinerlei Transparenz und Fehlertoleranz:\u00a0 Web 2.0 und Social Media werden in der Unternehmenskommunikation immer wichtiger, aber die Firmen tun sich schwer damit. Die Kommunikationsberatung\u00a0 <a title=\"PR-COM\" href=\"http:\/\/www.pr-com.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">PR-COM<\/a> hat jetzt die zw\u00f6lf h\u00e4ufigsten Fehler beim Einsatz von Social Media f\u00fcr die Unternehmenskommunikation analysiert und <a title=\"PR COM: Die gr\u00f6\u00dften Fehler der Unternehmen im web 2.0\" href=\"http:\/\/www.pr-com.de\/en\/news\/index.php?CustID=8a928893cc9b6cdd1e0972447e1f879c&amp;ID=4964025fa26ca9913829bc63b0a02eeb\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>.<\/p>\n<p>Zwar nutzten viel Unternehmen nutzen heute die M\u00f6glichkeiten des Web 2.0 f\u00fcr ihre Kommunikation, und viele weitere denken dar\u00fcber nach, hier ebenfalls aktiv zu werden, so die Analyse von PR COM, nach eigenen Angaben &#8222;eine der f\u00fchrenden deutschen Agenturen f\u00fcr strategische Unternehmenskommunikation und PR in der IT- und Telekommunikationsbranche&#8220;.\u00a0 Aber: &#8222;Die Welt des Web 2.0 unterscheidet sich jedoch deutlich von der der herk\u00f6mmlichen Unternehmenskommunikation.&#8220; Gerade beim Einstieg in Social Media k\u00e4men daher immer wieder typische Fehler vor. Hier die Liste der zw\u00f6lf h\u00e4ufigsten Fehler der Unternehmen im Web 2.0:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Me too<\/strong>: Manche Unternehmen wollen bei Social Media einfach nur &#8222;dabei sein&#8220;. Erfolgreiche Kommunikation l\u00e4sst sich so aber auch im Web 2.0 nicht aufbauen &#8211; erforderlich sind auch hier klare Konzeptionen und Ziele: Warum will man sich in Social Media engagieren? Was will man erreichen? Ist das den daf\u00fcr n\u00f6tigen Aufwand wert? Wer einfach nur auch dabei sein will, l\u00e4sst besser die Finger davon.<\/li>\n<li><strong>Keine klar definierten Zust\u00e4ndigkeiten:<\/strong> Bei der Unternehmenskommunikation darf nicht jeder, der gerade nichts besseres zu tun hat, mitmischen &#8211; auch nicht im Web 2.0. Unternehmen m\u00fcssen Mitarbeiter definieren, die sich verantwortlich um die verschiedenen Plattformen k\u00fcmmern. Im Sinne einheitlicher Messages muss klar geregelt sein, wer was sagen darf und soll.<\/li>\n<li><strong>Abwarten: <\/strong>Viele Unternehmen z\u00f6gern den Einstieg in Social Media hinaus und wollen zun\u00e4chst beobachten, wie sich Social Media entwickelt. Dabei besteht das Web 2.0 schon seit vielen Jahren. Auch hier kann man seine Erfahrungen nur selbst sammeln. Wer sp\u00e4ter einsteigt, f\u00e4ngt nur sp\u00e4ter mit dem Lernen an.<\/li>\n<li><strong>Social Media als verl\u00e4ngerter Arm der Werbeabteilung:<\/strong> Social Media ist ein zus\u00e4tzliches Kommunikationsinstrument und nicht Werbung mit neuen Mitteln. Wenn die Adressaten den Eindruck gewinnen, dass man ihre Communities dazu missbraucht, am Werbeetat zu sparen, werden sie sich mit einem Mausklick verabschieden. Sie werden vielleicht nie zur\u00fcckkommen.<\/li>\n<li><strong>\u00dcberadministration:<\/strong> Social Media lebt von Spontaneit\u00e4t und Kreativit\u00e4t. Mitarbeiter, die mit den Social-Media-Aktivit\u00e4ten eines Unternehmens betraut sind, m\u00fcssen gen\u00fcgend Freiraum haben. Langwierige, aber auch unzureichend definierte Freigabeprozesse und komplexe Workflows sind Gift.<\/li>\n<li><strong>Untersch\u00e4tzung des Aufwands: <\/strong>Social Media ist nicht trivial und erledigt sich nicht von selbst. Social-Media-Auftritte m\u00fcssen daher geplant und die f\u00fcr sie ben\u00f6tigten Ressourcen bereitgestellt werden. Die Sparflamme w\u00e4rmt auch im Web 2.0 nur die eigenen H\u00e4nde.<\/li>\n<li><strong>Untersch\u00e4tzung juristischer Probleme: <\/strong>Nicht alle Beteiligten sehen die Dinge im Web 2.0 so locker, wie diejenigen, die hier mit viel Enthusiasmus ihre Projekte starten: Da werden zum Beispiel schnell Videos oder Fotos verwendet, an denen man gar keine Rechte hat, und schon drohen Abmahnungen oder Schadensersatzforderungen. Unternehmen sollten sich daher vor Projektstart mit ihren Anw\u00e4lten oder Rechtsabteilungen abstimmen.<\/li>\n<li><strong>Mit Kanonen auf Spatzen schie\u00dfen:<\/strong> Grundverkehrt w\u00e4re es, mit juristischen Mitteln auf Mitspieler im Web 2.0 loszugehen, beispielsweise um Blogger zur R\u00fccknahme von Behauptungen oder zu Gegendarstellungen zu zwingen &#8211; damit haben Unternehmen ihre Online-Reputation innerhalb von Minuten ruiniert. Die Web-2.0-Gemeinde st\u00fcrzt sich auf solche F\u00e4lle, um ihre Macht zu demonstrieren; da kann man nur verlieren. Dabei bietet gerade das Web 2.0 gen\u00fcgend Wege, um die eigene Sichtweise darzulegen.<\/li>\n<li><strong>Monolog statt Dialog:<\/strong> Social Media ist immer Dialog. Nur wer seinen Adressaten zuh\u00f6rt, kann erwarten, dass sie auch ihm zuh\u00f6ren. Der Monolog ist der schnellste Einstieg ins Selbstgespr\u00e4ch.<\/li>\n<li><strong>Keine Transparenz:<\/strong> Unternehmen m\u00fcssen bei Social Media absolut transparent agieren. Verdeckte Operationen, get\u00fcrkte Kommentare, gesch\u00f6nte Forumsbeitr\u00e4ge oder maskierte Accounts werden in der Regel schnell entlarvt und k\u00f6nnen das Image eines Unternehmens nachhaltig besch\u00e4digen &#8211; auch au\u00dferhalb des Web 2.0. Solche Sch\u00e4den sind meist nicht wieder gut zu machen.<\/li>\n<li><strong>Zu hohe Erwartungen: <\/strong>Viele Unternehmen erwarten von ihren Aktivit\u00e4ten in Social Media zuviel in zu kurzer Zeit. Der Aufbau einer Community ist ein langwieriger Prozess, der Jahre dauern kann und der einen kontinuierlichen Einsatz verlangt. Mit Schnellsch\u00fcssen ist hier nichts zu gewinnen.<\/li>\n<li><strong>Angst vor Fehlern: <\/strong>Auch im Web 2.0 macht niemand gerne Fehler. Aber die Angst vor Fehlern l\u00e4hmt Spontaneit\u00e4t und Kreativit\u00e4t und verfehlt damit den Kern von Social Media. Wenn man offen damit umgeht, verzeiht das Web 2.0 Fehler. Entsprechend sollte man auch mit wirklichen oder vermeintlichen Fehlern anderer verfahren: Wer sich mit Bloggern per Anwalt auseinandersetzt, hat schon verloren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Fazit von PR-COM-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer <a title=\"PR-COM Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Alain Blaes bei LinkedIn\" href=\"http:\/\/de.linkedin.com\/pub\/alain-blaes\/4\/672\/57\" target=\"_self\" rel=\"nofollow\">Alain Blaes<\/a>. &#8222;Wir haben den Eindruck gewonnen, dass viele Unternehmen hier noch immer nur halbherzig, unentschlossen und mit begrenztem Engagement vorgehen. Aber die Medien-Landschaft steckt schon mitten im Umbruch und f\u00fcr die Unternehmen wird mittelfristig kein Weg an Social Media vorbeif\u00fchren.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monolog statt Dialog, sie wollen nur dabei sein, aber keiner ist richtig zust\u00e4ndig, sie wollen \u00fcberall mitmachen, zeigen aber keinerlei Transparenz und Fehlertoleranz:\u00a0 Web 2.0 und Social Media werden in der Unternehmenskommunikation immer wichtiger, aber die Firmen tun sich schwer damit. 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