{"id":364,"date":"2009-05-08T14:31:46","date_gmt":"2009-05-08T12:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/hewitt-studie-personalmangel-trotz-krise\/2009\/05\/"},"modified":"2014-09-04T07:04:34","modified_gmt":"2014-09-04T06:04:34","slug":"hewitt-studie-personalmangel-trotz-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/hewitt-studie-personalmangel-trotz-krise\/2009\/05\/","title":{"rendered":"Hewitt-Studie: Personalmangel trotz Krise"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Trotz der Wirtschaftskrise besteht ein Bedarf an Top-Talenten&#8220;, so das Ergebnis einer jetzt ver\u00f6ffentlichten <a title=\"Hewitt-Studie: Trotz Krise herrscht Personalmangel\" href=\"http:\/\/www.openpr.de\/news\/308370\/Talentmangel-trotz-Krise.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Hewitt-Studie<\/a>: Zw\u00f6lf Prozent der befragten Unternehmen im deutschsprachigen Raum melden bereits jetzt eine steigende Nachfrage. In drei bis f\u00fcnf Jahren werde sogar ein  drastischer Anstieg prognostiziert, dann rechneten 67 Prozent der Unternehmen mit einem steigenden Talentbedarf, so Hewitt. Gleichzeitig versch\u00e4rfe sich die demografische Entwicklung. In Folge werde der Talentengpass im weltweiten Vergleich in Europa am gr\u00f6ssten: Mehr als 80 Prozent der Unternehmen st\u00fcnden dann vor Problemen, ihre <a title=\"Stellenmarkt f\u00fcr Fachkr\u00e4fte und F\u00fchrungskr\u00e4fte\" href=\"http:\/\/www.jobware.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">offenen Stellen zu besetzen<\/a>. Die gr\u00f6ssten Schwierigkeiten gebe es bereits jetzt, so die Studie, &#8222;bei der Rekrutierung von Mitarbeitern in den Bereichen IT\/Engineering und Verkauf: Jeweils rund 70 Prozent der Unternehmen k\u00f6nnen Positionen in diesen Berufsgruppen nur schwer besetzen&#8220;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Bei mehr als einem Drittel der befragten Unternehmen sei der Talentengpass bereits jetzt so stark, dass ihm das Management mit einer Anpassung der Unternehmensstrategie Rechnung tragen muss. Deshalb messen die Unternehmen der strategischen Personalplanung schon jetzt eine hohe Bedeutung bei, so die Autoren der Untersuchung. Der Stellenwert der strategischen Personalplanung werde in den kommenden drei bis f\u00fcnf Jahren noch deutlich steigen: &#8222;Mehr als die H\u00e4lfte der Unternehmen prognostiziert, dass das Workforce Planning f\u00fcr Schl\u00fcsselpositionen an Bedeutung gewinnt, 27 Prozent gehen sogar davon aus, dass dessen Wichtigkeit stark zunimmt.&#8220;<\/p>\n<p>Viele Unternehmen setzten aber ihre strategische Personalplanung unsystematisch um, obwohl sie dieses F\u00fchrungsinstrument als zentralen Faktor f\u00fcr nachhaltigen Unternehmenserfolg erkennen w\u00fcrden. 81 Prozent der Unternehmen sch\u00e4tzen die Bedeutung von strategischer Personalplanung als hoch ein, mit den Ergebnissen ihres Workforce Plannings sind jedoch nur 35 Prozent zufrieden. Das ergab die Studie \u201eStrategic Workforce Planning\u201c durchgef\u00fchrt von der <a title=\"Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates\" href=\"http:\/\/www.hewittassociates.com\/Intl\/EU\/de-DE\/Default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates<\/a> und des <a title=\"Institut f\u00fcr F\u00fchrung und Personalmanagement der Universit\u00e4t St. Gallen (IFPM)\" href=\"http:\/\/www.ifpm.unisg.ch\/org\/ifpm\/web.nsf\/wwwPubhomepage\/webhomepageger?opendocument\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Instituts f\u00fcr F\u00fchrung und Personalmanagement der Universit\u00e4t St. Gallen (IFPM)<\/a>. Dazu wurden 129 Personalverantwortliche von multinationalen Konzernen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen mit Hauptsitz vorwiegend im deutschsprachigen Raum befragt. \u201eStrategic Workforce Planning steckt heute im deutschsprachigen Raum noch weitgehend in den Kinderschuhen. Dabei ist die strategische Personalplanung die Stellgr\u00f6sse, um Unternehmen heute f\u00fcr die Zukunft zu r\u00fcsten\u201c, sagt <a title=\"Xing: Charles Donkor\" href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Charles_Donkor\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Charles Donkor<\/a>, Studienleiter und Principal bei Hewitt Associates. <a title=\"Hewitt Associates: Wer wir sind\" href=\"http:\/\/www.hewittassociates.com\/Intl\/EU\/de-DE\/AboutHewitt\/WhoWeAre\/Default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Hewitt Associates <\/a> ist nach eigenen Angaben &#8222;eine der f\u00fchrenden Managementberatungen im Bereich Human Resources, in den wichtigsten Wirtschaftszentren Deutschlands, Europas und weltweit pr\u00e4sent.&#8220;<\/p>\n<p>Weitere Ergebnisse der Studie: Heute setzten zwar mehr als 70 Prozent der Unternehmen die <a title=\"Strategische Personalplanung\" href=\"http:\/\/www.personalentwicklung-personal-empowerment.de\/strategische_personalplanung.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">strategische Personalplanung<\/a> als F\u00fchrungsinstrument ein. Sie tun dies aber eher unstrukturiert und teilweise isoliert von anderen HR Aktivit\u00e4ten. Deshalb sind sie mit den Ergebnissen nur teilweise zufrieden: Bei kurzfristigen Personalanpassungen und operativer Personalplanung auf Jahressicht sind rund zwei Drittel zufrieden, beim Workforce Planning f\u00fcr Schl\u00fcsselpositionen und f\u00fcr das Gesamtunternehmen sind es jedoch nur 35 Prozent. \u201eDie Unternehmen haben erheblichen Nachholbedarf bei der Umsetzung ihrer strategischen Personalplanung. Denn nur ein konsequent eingef\u00fchrtes Strategic Workforce Planning erm\u00f6glicht, die Vorteile dieses F\u00fchrungsinstruments zu nutzen\u201c, sagt <a title=\"Xing: Dr. Ursula Knorr\" href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Ursula_Knorr2\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Ursula Knorr<\/a>, Leiterin Fachbereich Personalmanagement der Universit\u00e4t St. Gallen.<\/p>\n<p>Die Hewitt-Studie habe au\u00dferdem ergeben, dass strategische Personalplanung dann am besten funktioniere, &#8222;wenn die entscheidenden Player im Unternehmen daf\u00fcr verantwortlich sind: Das sind zum einen HR und das Top-Management, am besten zusammen mit Linienverantwortlichen und strategischer Unternehmensplanung. Gestalten sie das Strategic Workforce Planning, sind Produktivit\u00e4t und Rentabilit\u00e4t am h\u00f6chsten und das Unternehmen passt sich am besten an Ver\u00e4nderungen im Marktumfeld an.&#8220;<\/p>\n<p>Ein weiterer Erfolgsfaktor sei, &#8222;strategische Personalplanung als laufenden Prozess zu organisieren&#8220;. Aber: Nur acht Prozent der befragten Unternehmen planen ihren Personalbedarf kontinuierlich. Die meisten Firmen passten ihre Pl\u00e4ne hingegen nur ein Mal im Jahr an (58 Prozent), acht Prozent tun dies sogar nur alle zwei Jahre oder noch seltener. \u201eEine laufende Anpassung der Pl\u00e4ne lohnt sich. Das Management ist mit den Ergebnissen zufriedener und die Bereitschaft, aufgrund der Ergebnisse Massnahmen zu ergreifen, ist ebenfalls signifikant h\u00f6her. Wer nur sporadisch plant, l\u00e4uft Gefahr, dass strategische Personalplanung als administrative Pflicht\u00fcbung angesehen wird&#8220;, so Charles Donkor.<\/p>\n<p>Auch bei der Wahl der Methoden h\u00e4tten viele Unternehmen Nachholbedarf, so die Studie. Zwar nutze gut die H\u00e4lfte eine Gap-Analyse zwischen Personalbedarf und -angebot, aber nur 17 Prozent greifen auf Modellierungen, die auf verschiedenen Szenarien basieren, zur\u00fcck. Immer noch hat ein Viertel der Unternehmen keine IT-Tools f\u00fcr die Administration des Strategic Workforce Planning im Einsatz. Strategische Personalplanung basiere dort lediglich auf Einsch\u00e4tzungen von F\u00fchrungskr\u00e4ften und HR-Verantwortlichen.<\/p>\n<p>Die Studie kann per E-Mail an pressegermany@hewitt.com kostenfrei bestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Trotz der Wirtschaftskrise besteht ein Bedarf an Top-Talenten&#8220;, so das Ergebnis einer jetzt ver\u00f6ffentlichten Hewitt-Studie: Zw\u00f6lf Prozent der befragten Unternehmen im deutschsprachigen Raum melden bereits jetzt eine steigende Nachfrage. In drei bis f\u00fcnf Jahren werde sogar ein drastischer Anstieg prognostiziert, dann rechneten 67 Prozent der Unternehmen mit einem steigenden Talentbedarf, so Hewitt. 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