{"id":247,"date":"2009-01-25T21:52:00","date_gmt":"2009-01-25T19:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/online-und-offline-sind-ein-gewinn-fur-den-journalismus\/2009\/01\/"},"modified":"2009-01-25T23:58:15","modified_gmt":"2009-01-25T21:58:15","slug":"online-und-offline-sind-ein-gewinn-fur-den-journalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/online-und-offline-sind-ein-gewinn-fur-den-journalismus\/2009\/01\/","title":{"rendered":"Online und Offline sind ein Gewinn f\u00fcr den Journalismus"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.miriammeckel.de\/img\/blog\/mm_portrait.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" hspace=\"0\" vspace=\"10\" align=\"left\" \/>Ist das Ende der Zeitungen nah? <a title=\"Wikipedia: Miriam Meckel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Miriam_Meckel\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Miriam Meckel<\/a>, renommierte <a title=\"Universit\u00e4t St. Gallen: Prof. Miriam Meckel\" href=\"http:\/\/www.alexandria.unisg.ch\/Personen\/Miriam_Meckel\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Professorin f\u00fcr Kommunikationsmanagement <\/a> an der Universit\u00e4t St. Gallen sieht in einem <a title=\"Miriam Meckel in der FAZ: Zukunft der Zeitung - Das epische Medium\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360\/Doc~E56A97F26EC654B7687D330745CA8B1ED~ATpl~Ecommon~Scontent.html#\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">lesenswerten Beitrag im Feuilleton der FAZ<\/a> und in <a title=\"Miriam Meckel: Das epische Medium\" href=\"http:\/\/www.miriammeckel.de\/2009\/01\/23\/das-epische-medium\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Ihrem Blog<\/a> eine andere Zukunft der Medien: &#8222;Online und offline m\u00fcssen sich unterscheiden. Beide haben das Recht, neben- und miteinander zu existieren. Beide sind in ihrer Unterschiedlichkeit und Komplementarit\u00e4t ein Gewinn f\u00fcr den Journalismus, die Vielfalt, die Nutzer.&#8220; Aber sie sieht die Verlage noch l\u00e4ngst nicht auf dem richtigen Weg dorthin.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ist die New York Times in ein paar Monaten pleite und damit Geschichte? Meckel greift den Beitrag <a title=\"the Atlantic: End Times - Can America\u2019s paper of record survive the death of newsprint? Can journalism?\" href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/doc\/200901\/new-york-times\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">&#8222;End Times &#8211; Can America\u2019s paper of record survive the death of newsprint? Can journalism?&#8220; <\/a> von Michael Hirschorn in der aktuellen Ausgabe von &#8222;the Atlantic&#8220; auf und   erg\u00e4nzt dessen Kritik um &#8222;Zukunftsentw\u00fcrfe&#8220; der Medien<object width=\"425\" height=\"344\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/hZEhtVoI16g&amp;hl=de&amp;fs=1\" type=\"application\/x-shockwave-flash\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/hZEhtVoI16g&amp;hl=de&amp;fs=1\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><\/object><\/p>\n<p>wie etwa &#8222;Epic 2015&#8220; (<a title=\"Aperto: Deutsche Fassung von Epic 2015\" href=\"http:\/\/media.aperto.de\/google_epic2015_de.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">deutsche Fassung bei Aperto<\/a>) des Poynter Instituts, wo die &#8222;alten Medien&#8220; von dem aus Google und Amazon geformten Giganten namens &#8222;Googlezon&#8220; gefressen werden.<\/p>\n<p>Aber Meckel sieht nicht schwarz. Nein, das sei nicht die Zukunft der Medien. Aber: &#8222;Sie k\u00f6nnte es sein, wenn einzelne Verlagsrepr\u00e4sentanten weiter in hysterischer Verunsicherung auf das Internet starren wie das Kaninchen auf die Schlange. Sie k\u00f6nnte es sein, wenn traditionelle Zeitungskonzepte eins zu eins ins Netz \u00fcbertragen werden, ohne dass Verleger und Journalisten sich die M\u00fche machen, Besonderheiten der Netzwelt zu erkennen und zu nutzen, um eine andere und komplement\u00e4re Medienkultur zu entwickeln und zu etablieren. Sie k\u00f6nnte es sein, wenn leitende Redakteure weiterhin glauben, online sei zweitklassig und deshalb zeitweilig \u201eOnlinesperren\u201c \u00fcber ihre Printredaktionen verh\u00e4ngen. Sie k\u00f6nnte es auch sein, wenn wir weiterhin nicht sauber zwischen derzeitiger Wirtschaftskrise und strukturellem Medienwandel unterscheiden.&#8220;<\/p>\n<p>Ihre Zukunftsvision: Online und Offline sind zwei Seiten einer Medaille. Mancher kluge Blattmacher handle bereits so: Aktuelle News kommen zuerst online, aber die guten Geschichten, sorgf\u00e4ltig und aufw\u00e4ndig recherchiert und geschrieben, die haben ihren Platz in der gedrucken Zeitung. &#8222;Aber insgesamt erstaunt einen bei der Beobachtung der M\u00e4rkte doch, wie viel Ratlosigkeit und Unsicherheit noch immer herrscht, die gerne durch radikale Thesen und Aktionen ausgeglichen wird.&#8220;<\/p>\n<p>P.S.: Ist die New York Times wirklich bald pleite? Die <a title=\"New York Times' letter to the Atlantic Monthly regarding End Times\" href=\"http:\/\/poynter.org\/forum\/view_post.asp?id=13765\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Antwort &#8222;Nein&#8220; der New York Times <\/a> auf die &#8222;Rechnung&#8220; von Michael Hirschorn gibt es bei Poynter im Forum. Trotzdem bleiben offenbar Zweifel, wie man bei Gawker (<a title=\"Gawker: The Financial Future of the New York Times\" href=\"http:\/\/gawker.com\/5129722\/the-financial-future-of-the-new-york-times\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">The Financial Future of the New York Times<\/a>) nachlesen kann. Mehr zum Disput mit lesenswerten weiterf\u00fchrenden Links auch beim <a title=\"Medienspiegel.ch: Zur m\u00f6glichen Zukunft von Qualit\u00e4tszeitungen\" href=\"http:\/\/www.medienspiegel.ch\/archives\/002233.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Medienspiegel.ch<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist das Ende der Zeitungen nah? Miriam Meckel, renommierte Professorin f\u00fcr Kommunikationsmanagement an der Universit\u00e4t St. Gallen sieht in einem lesenswerten Beitrag im Feuilleton der FAZ und in Ihrem Blog eine andere Zukunft der Medien: &#8222;Online und offline m\u00fcssen sich unterscheiden. Beide haben das Recht, neben- und miteinander zu existieren. 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