{"id":133,"date":"2008-11-06T13:51:02","date_gmt":"2008-11-06T11:51:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/?p=133"},"modified":"2008-11-06T15:52:27","modified_gmt":"2008-11-06T13:52:27","slug":"studie-noch-kein-markt-fur-open-content","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/studie-noch-kein-markt-fur-open-content\/2008\/11\/","title":{"rendered":"Studie: Noch kein Markt f\u00fcr &#8222;Open Content&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Kein \u00dcberraschung: Eine neue Studie des <a title=\"FAZIT-Forschung\" href=\"http:\/\/www.fazit-forschung.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Forschungsprojekts FAZIT<\/a> zeigt jetzt: F\u00fcr einen Platz in der Medienindustrie m\u00fcssen freie Inhalte (&#8222;Open Content&#8220;) noch einige H\u00fcrden nehmen. Die Studie &#8222;Open Content \u2013 Open Access. Freie Inhalte als Herausforderung f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und Politik&#8220; kommt zu dem Ergebnis, &#8222;klassische Inhalte-Anbieter und Open Content zu verbinden, klingt einfacher als sie ist. Um sich zu etablieren, m\u00fcssen freie Inhalte noch einige H\u00fcrden nehmen.&#8220;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/fazit-opencontentcover2.jpg\" alt=\"fazit opencontentcover2\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"110\" height=\"152\" align=\"left\" \/>Hinter <a title=\"Wikipedia: Open Content\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Open_Content\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Open Content<\/a> steht der Gedanke, Medieninhalte wie Texte, Musik, Bilder oder Filme grunds\u00e4tzlich freizugeben und kostenlos verf\u00fcgbar zu machen. Dieser trifft dabei auf die traditionelle Medienindustrie, die sich durch ver\u00e4ndertes Mediennutzungsverhalten gerade im Umbruch befindet und neue Gesch\u00e4ftsmodelle sucht. Die L\u00f6sung, klassische Inhalte-Anbieter und Open Content zu verbinden, klinge einfacher als sie ist. Um sich zu etablieren, m\u00fcssten freie Inhalte noch einige H\u00fcrden nehmen. Das zeigt die neue Studie &#8222;Open Content \u2013 Open Access&#8220; der <a title=\"MFG Baden-W\u00fcrttemberg\" href=\"http:\/\/www.mfg.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">MFG Stiftung Baden-W\u00fcrttemberg<\/a> im Rahmen des Forschungsprojekts FAZIT.<\/p>\n<p>Zitat aus der Zusammenfassung auf der <a title=\"FAZIT-Forschung: Open Content\" href=\"http:\/\/www.fazit-forschung.de\/opencontent.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">FAZIT-Webiste<\/a>:<\/p>\n<p>Die Inhalteindustrie befindet sich im Umbruch. \u00dcber Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte etablierte Gesch\u00e4ftsmodelle greifen in der heutigen Medienkompetenz der Nutzer nicht mehr. Durch die Digitalisierung von Medien ist es m\u00f6glich geworden, Kopien anzufertigen, die sich vom Original nicht mehr unterscheiden. Je nach Standpunkt wird dies positiv als auch negativ gesehen. Doch Fakt ist: Die Inhalteproduzenten sehen sich im Umgang mit geistigem Eigentum \u2013 also mit immateriellen G\u00fctern wie Musik, Software, Bildern, Filmen oder Texten \u2013 vor neue Herausforderungen gestellt.<\/p>\n<p>Das Argument f\u00fcr die etablierten Mechanismen der Inhalte-Erstellung und Verwertung besagt, dass Urheber wie Autoren oder Unternehmen, die zum Teil viel Zeit und Ressourcen in die Erstellung von Inhalten gesteckt haben, eine angemessene Entlohnung verdienen. Auf der anderen Seite ist etwa seit der Jahrtausendwende eine andere Bewegung im Begriff aufzusteigen. Danach sollten die Inhalte an sich freigegeben werden und f\u00fcr jedermann kostenlos verf\u00fcgbar sein. Mit Open Content l\u00e4uft das Bem\u00fchen, einen anderen, zeitgem\u00e4\u00dfen Umgang mit Inhalten zu entwickeln, der vor allem aus gesellschaftspolitischer Sicht und weniger aus Marktsicht betrieben wird. Freie Inhalte stehen somit solchen Werken gegen\u00fcber, deren Nutzung und Verbreitung durch urheberrechtlichen Schutz des geistigen Eigentums eingeschr\u00e4nkt ist. Diese beiden Konzeptionen \u2013 der Schutz von Inhalten versus deren Freigabe an alle \u2013 sind offenkundig schwer miteinander vereinbar.<\/p>\n<p>Die Studie stellt den Status Quo von Open Content und dessen Entwicklungspotenziale dar. \u00dcberdies behandelt sie die rechtlichen Fragen und Herausforderungen, die sich durch Open Content ergeben und stellt aktuelle Marktstrukturen sowie m\u00f6gliche Gesch\u00e4ftsmodelle vor. In einer Fallstudie am Beispiel der Universit\u00e4tsbibliothek Konstanz wird der konkrete hochschulseitige Umgang mit den freien Inhalten aufgezeigt.<\/p>\n<p>Die gesamten Ergebnisse der FAZIT-Marktpotenzialanalyse gibt es in Band 16 <a title=\"Open Content \u2013 Open Access. Freie Inhalte als Herausforderung f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und Politik\" href=\"http:\/\/www.fazit-forschung.de\/fileadmin\/_fazit-forschung\/downloads\/FAZIT-Schriftenreihe_Band_16.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">&#8222;Open Content \u2013 Open Access. Freie Inhalte als Herausforderung f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und Politik&#8220; (PDF, 1,6 MB) <\/a> der FAZIT-Schriftenreihe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein \u00dcberraschung: Eine neue Studie des Forschungsprojekts FAZIT zeigt jetzt: F\u00fcr einen Platz in der Medienindustrie m\u00fcssen freie Inhalte (&#8222;Open Content&#8220;) noch einige H\u00fcrden nehmen. Die Studie &#8222;Open Content \u2013 Open Access. 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