{"id":106,"date":"2008-10-13T15:35:00","date_gmt":"2008-10-13T13:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/welche-krise-unternehmen-suchen-weiter-fachkrafte\/2008\/10\/"},"modified":"2008-12-27T22:13:11","modified_gmt":"2008-12-27T20:13:11","slug":"welche-krise-unternehmen-suchen-weiter-fachkrafte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/welche-krise-unternehmen-suchen-weiter-fachkrafte\/2008\/10\/","title":{"rendered":"Welche Krise? Unternehmen suchen weiter Fachkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p>Hoffnungsvolle Nachricht f\u00fcr Verlage und deren Stellenm\u00e4rkte: Trotz weltweiter Turbulenzen durch die Finanzkrise, die Unternehmen in Deutschland suchen weiter Fachkr\u00e4fte, so heute das arbeitgebernahe Institut der <a title=\"Institut der Deutschen Wirtschaft, K\u00f6ln\" href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Deutschen Wirtschaft (IW)<\/a>. &#8222;Zwar geht dem Aufschwung die Luft aus und der Abschwung wird 2009 in die Stagnation f\u00fchren, so dass der Arbeitsplatzaufbau sich zun\u00e4chst verlangsamt und dann ausl\u00e4uft. Dennoch ist insgesamt mit einer eher weichen Landung bei der Besch\u00e4ftigungsentwicklung zu rechnen&#8220;, so <a title=\"Pressemiteilung IW K\u00f6ln: Firmen suchen Fachkr\u00e4fte\" href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/tabid\/2147\/ItemID\/22582\/language\/de-DE\/Default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">IW-Direktor Prof. Dr. Michael H\u00fcther<\/a> heute in Berlin.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.selbstverstaendlich.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lnkcnt-1.jpg\" alt=\"lnkcnt\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"302\" height=\"357\" align=\"left\" \/>H\u00fcther weiter: &#8222;Dies best\u00e4tigen auch die Aussagen der im Rahmen der IW-Umfrage zu Ausbildung und Besch\u00e4ftigung befragten 660 Unternehmen: 36 Prozent von ihnen erwarten, dass der Besch\u00e4ftigungsanstieg bis Ende 2009 anh\u00e4lt. Dem stehen nur 11 Prozent gegen\u00fcber, die voraussichtlich Mitarbeiter entlassen m\u00fcssen. 38 Prozent der Betriebe gehen von einem unver\u00e4nderten Personalbestand aus, die \u00fcbrigen 16 Prozent haben keine Angaben gemacht.&#8220;<\/p>\n<p>Zwar wurde die <a title=\"IW-Besch\u00e4ftigungsumfrage: Firmen suchen Fachkr\u00e4fte\" href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/tabid\/2147\/ItemID\/22582\/language\/de-DE\/Default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Umfrage<\/a> schon im Sommer gemacht, aber das Institut der Deutschen Wirtschaft geht dennoch davon aus, dass &#8222;sich der Fachkr\u00e4ftebedarf dennoch recht stabil entwickeln k\u00f6nnte&#8220;. Ursache seien vor allem strukturelle Ver\u00e4nderungen: &#8222;Wie bei allen IW-Befragungen seit 1997 besteht der zus\u00e4tzliche Personalbedarf der Unternehmen vor allem aus Fachkr\u00e4ften und Akademikern. Neu ist allerdings, dass die Nachfrage nach Universit\u00e4ts- und Fachhochschulabsolventen kr\u00e4ftig zugelegt hat. Suchte die Wirtschaft fr\u00fcher deutlich mehr Fachkr\u00e4fte als Akademiker, liegen die Quoten heute fast gleichauf: 36 Prozent der Unternehmen wollen bis Ende 2009 mehr Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung einstellen, 32 Prozent planen das Gleiche mit Akademikern. Unver\u00e4ndert ist dagegen der Trend, weniger An- und Ungelernte einzustellen.&#8220;<\/p>\n<p>Besonders gefragt seien MINT-Fachkr\u00e4fte aus den Berufsfeldern. MINT steht dabei f\u00fcr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dr. Michael H\u00fcther weiter: &#8222;\u00dcber sp\u00fcrbare Fachkr\u00e4fteengp\u00e4sse im MINT-Bereich berichten knapp 38 Prozent der Betriebe, weitere 15 Prozent erwarten Engp\u00e4sse erst in einigen Jahren. Je gr\u00f6\u00dfer der Betrieb, desto gr\u00f6\u00dfer das Problem. Dies liegt daran, dass mit der Mitarbeiterzahl der Ersatzbedarf der Unternehmen und damit die Rekrutierungsh\u00e4ufigkeit zwangsl\u00e4ufig zunehmen. Insgesamt ist mehr als jeder zweite Betrieb von MINT-Fachkr\u00e4fteengp\u00e4ssen ber\u00fchrt und muss entweder bereits heute entsprechende Ma\u00dfnahmen ergreifen oder sich auf k\u00fcnftige Mangelsituationen vorbereiten.&#8220;<\/p>\n<p>Der Fachkr\u00e4ftemangel ist nicht nur f\u00fcr Jobb\u00f6rsen, sondern auch f\u00fcr Fachverlage eine Chance, die mit ihren Titeln diese gefragten Zielgruppen erreichen. Denn der Mangel an geeigneten Mitarbeitern f\u00fchrt heute schon bei einigen Unternehmen zu Problemen, weil offene Stellen nicht besetzt werden k\u00f6nnen. Prof. Dr. Michael H\u00fcther heute in Berlin: &#8222;Bei den Auswirkungen des Fachkr\u00e4ftemangels stehen Stellenbesetzungsprobleme im Vordergrund. Demnach kommt es in 44 Prozent aller Betriebe h\u00e4ufig zu einer verz\u00f6gerten Stellenbesetzung. In Unternehmen mit aktuellen Fachkr\u00e4fteengp\u00e4ssen sind dies sogar 80 Prozent. Dieses Ph\u00e4nomen ist damit noch weiter verbreitet als das Problem, dass offene Stellen f\u00fcr MINT-Fachkr\u00e4fte unbesetzt bleiben (37 Prozent). Dieser Prozentsatz liegt sehr nah an den 38 Prozent jener Betriebe, die bereits heute von einem sp\u00fcrbaren Fachkr\u00e4ftemangel berichten. Somit ist der Fachkr\u00e4ftemangel im Urteil der Unternehmen weitgehend mit Vakanzen gleichzusetzen, reicht jedoch in seinen Auswirkungen dar\u00fcber hinaus. So berichten gut 30 Prozent der Betriebe, dass neu eingestellte Mitarbeiter h\u00e4ufig nicht die in sie gesetzten Erwartungen erf\u00fcllen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hoffnungsvolle Nachricht f\u00fcr Verlage und deren Stellenm\u00e4rkte: Trotz weltweiter Turbulenzen durch die Finanzkrise, die Unternehmen in Deutschland suchen weiter Fachkr\u00e4fte, so heute das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). &#8222;Zwar geht dem Aufschwung die Luft aus und der Abschwung wird 2009 in die Stagnation f\u00fchren, so dass der Arbeitsplatzaufbau sich zun\u00e4chst verlangsamt und dann ausl\u00e4uft. 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