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		<title>BITKOM: 30 Millionen Deutsche sind Mitglieder in Communitys</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 06:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
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<p>Neue Zahlen vom <a title="Hightech-Branchenverband BITKOM" href="http://www.bitkom.org" target="_blank">BITKOM</a>: &#8220;30 Millionen Deutsche ab 14 Jahren sind Mitglied in mindestens einer Internet-Gemeinschaft.&#8221; Das geht aus einer <a title="BITKOM: 30 Millionen Deutsche sind Mitgleider in Communities" href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_62772.aspx" target="_blank">jetzt veröffentlichten</a> repräsentativen Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM mit dem Institut Forsa hervor. &#8220;Communitys sind die große Erfolgsgeschichte des Web 2.0. Kaum ein Segment des Internets boomt so stark&#8221;, so der <a title="BITKOM-Vizepräsident Achim Berg" href="http://www.bitkom.org/de/wir_ueber_uns/24622_44025.aspx" target="_blank">BITKOM-Vizepräsident Achim Berg</a>.</p>
<p><img src="http://www.selbstverstaendlich.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/bitkom_netzwerke_2010.jpg" alt="Bitkom: 30 Millionen Deutsche nutzen Online-Netzwerke" hspace="10" vspace="10" width="502" height="363" align="left" />Was machen die 30 Millionen in Communities? Laut Bitkom steht an erster Stelle der Wunsch, die bestehenden Kontakte zu Freunden und Bekannten weiter zu pflegen. Das sei für 78 Prozent der Community-Nutzer der wichtigste Grund für ihre Mitgliedschaft in einer Online-Community. Weiter in der Rangfolge: 41 Prozent wollen sich mit Menschen austauschen, die gleiche Interessen haben. Und fast jeder Dritte (30 Prozent) will neue Freunde oder Bekannte finden. Nur 13 Prozent aller Community-Nutzer, so die Bitkom-Untersuchung, wollen auch berufliche Kontakte pflegen.</p>
<p>In der Praxis hat bereits jeder zweite Nutzer neue private Kontakte geknüpft. Und gut 40 Prozent haben interessante Einladungen zu Treffen oder Veranstaltungen erhalten. &#8220;Communitys sind nicht nur Netzwerke zwischen Menschen, sondern zunehmend wichtig im Job&#8221;, erklärt BITKOM-Vizepräsident Berg, hauptberuflich Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Jeder sechste Nutzer von Communitys hat bereits wertvolle Ratschläge für das Privat- oder Berufsleben erhalten.</p>
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		<title>Bitkom: Immer mehr spenden online</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 13:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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<p>Auch beim Spenden für einen guten Zweck wird immer häufiger das Internet eingesetzt, so eine <a title="Bitkom: Online-Spenden werden beliebter" href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_61986.aspx" target="_blank">aktuelle Umfrage </a> des Hightech-Branchenverbandes <a title="Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom" href="http://www.bitkom.org" target="_blank">Bitkom.</a> 13 Prozent aller Spenden erfolgen mit &#8220;elektronischen Kommunikationsmitteln&#8221; – 7 Prozent über das Internet und 6 Prozent per Telefon. Das hat der aktuelle Webmonitor des Hightech-Verbands Bitkom und des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben, bei dem 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen befragt wurden. Besonders verbreitet sind Online- und Telefon-Spenden bei den Jüngeren. Insgesamt 27 Prozent der 20- bis 24-Jährigen nutzen elektronische Kommunikationsmittel: 10 Prozent das Internet und 17 Prozent das Telefon. Bei den über 60-Jährigen sind es nur je 3 Prozent. &#8220;Das Spenden per Internet und Telefon erfreut sich steigender Beliebtheit&#8221;, sagte laut Pressemitteilung der Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. So böten inzwischen alle größeren Hilfsorganisationen die Möglichkeit, bequem per Internet Geld zu spenden. Auf den Webseiten seien elektronische Spendenformulare hinterlegt, die unterschiedliche Zahlungsweisen ermöglichen.</p>
<p>Laut der Umfrage haben 63 Prozent aller Bundesbürger in diesem oder dem vergangenen Jahr für einen guten Zweck Geld gespendet. In der Altersgruppe 60-Plus liegt der Anteil der Spender bei 72 Prozent, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 43 Prozent.</p>
<p>Am weitesten verbreitet sind nach den Ergebnissen der Bitkom-Befragung Online-Spenden per Lastschrift (Bankeinzug). Zudem werden Zahlungen per Kreditkarte oder Mikropayment-Systeme angeboten. Demnach ist die Überweisung in der Bankfiliale der gängigste Weg für Spenden. 63 Prozent der Befragten nutzten diese Bezahlmethode. 34 Prozent spendeten in bar, 13 Prozent elektronisch. Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich. &#8220;Dass die klassischen Zahlungsweisen beim Spenden vorherrschen, liegt vor allem an der Altersstruktur der Spender&#8221;, sagte Scheer.</p>
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		<title>Studie: Drei Viertel der Dax 30-Unternehmen twittern</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 18:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund drei Viertel der DAX 30-Unternehmen twittern inzwi [...]]]></description>
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<p>Rund drei Viertel der DAX 30-Unternehmen twittern inzwischen im Netz und knapp zwei Drittel von ihnen sind auf der Videoplattform Youtube vertreten. Dagegen befinden sich in der Facebook-Gemeinde nur die Hälfte und in der Blogosphäre gerade mal 30 Prozent der größten deutschen Aktiengesellschaften mit eigenen Angeboten, so eine <a title="Studie: Drei Viertel der Dax 30-Unternehmen nutzen Twitter" href="http://idw-online.de/pages/de/news346748" target="_blank">Vergleichsstudie</a> von <a title="Prof. Dr. Lothar Rolke FH Mainz" href="http://www.fh-mainz.de/wirtschaft/personenverzeichnis/profil/rolke-lothar/index.html" target="_blank">Prof. Dr. Lothar Rolke</a> und Louisa Flocke von der Fachhochschule Mainz.</p>
<p>Tatsächlich, so betonen die beiden Wissenschaftler laut <a title="Pressemitteilung: Dax 30-Unternehmen experimentieren im Web 2.0: Automobilhersteller fahren an die Spitze, Rückversicherer halten sich völlig zurück" href="http://idw-online.de/pages/de/news346748" target="_blank">Pressemitteilung</a>, bewege sich das Engagement der Top 30 unter den Publikumsgesellschafen in den sogenannten Social Media zwischen 0 und 100 Prozent. Während die Automobilhersteller BMW, VW und Daimler ebenso in allen vier genannten Onlinemedien präsent sind wie SAP, Adidas und Telekom und dabei sogar einen konzeptionellen Ansatz erkennen lassen, bleiben andere auf vollständige Distanz zur Webgesellschaft. In keinem der vier genannten Medien (Stand: August 2009) fanden sich: Commerzbank, Hannover Rückersicherung, K&amp;S und Metro, Münchener Rück und ThyssenKrupp.<br />
&#8220;Kontrollverlust im Netz, Angst vor der unbekannten Masse der weltweiten User und das Unvermögen, Vorteile der Onlinewelt mit den Nutzern erwartungsgerecht zu teilen, sind die Hauptgründe&#8221;, so Rolke laut Pressemitteilung, &#8220;gar nicht oder nur vorsichtig im Netz zu experimentieren.&#8221; Der Mainzer Professor, der Betriebswirtschaft und Unternehmenskommunikation am Fachbereich Wirtschaft lehrt, warnte jedoch vor einer Verweigerungshaltung der Unternehmen. Das lade nur zu Fake-Accounts ein, also zu Internetangeboten unter falschem Unternehmemsnamen.</p>
<p>Zugleich sagt Rolke, dass gerade die Web 2.0-Plattformen markenbildend wirken würden. So zeige etwa eine noch laufende Befragung von Twitter-Followern, dass sich das Image von Unternehmen positiv verändert, wenn die Unternehmen über diesen Kanal einen regelmäßigen und möglichst persönlichen Dialog führten. Aus mehr oder minder anonymen Großkonzernen würden auf diese Weise &#8220;Unternehmen mit Gesicht und Persönlichkeit&#8221;.<br />
Noch verfügten nach Einschätzung von Rolke und Flocke die meisten Unternehmen über keine erkennbare Strategie für die Social Media-Welt, aber sie würden sehr schnell dazu lernen. So konnten beispielsweise Adidas (&#8220;<a title="Youtube: Adidas Originals" href="http://www.youtube.com/user/adidasOriginals2009" target="_blank">adidasOrginals2009</a>&#8220;) und Siemens (&#8220;<a title="Youtube: Siemensanswers" href="http://www.youtube.com/user/siemensanswers" target="_blank">siemensanswers</a>&#8220;) auf ihren erfolgreichsten Youtube-Kanälen innerhalb eines Jahres rund 200.000 Filmabrufe erreichen. Lufthansa schaffte es, mit einem Gewinnspiel binnen weniger Wochen mehrere tausend User zu Followern zu machen. SAP sei es sogar gelungen, ein echtes Netzwerk im Web zu organisieren. &#8220;Nur wenn Unternehmen den Mut haben, kommunikative Experimentier-Baustellen in der Webwelt einzurichten, werden sie lernen die großen Chancen des Internets zu nutzen&#8221;, sagt Rolke.</p>
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		<title>Studie: Profile in Social Networks sind &#8220;ehrlich&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 07:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bilden die Profile von Millionen Menschen in Sozialen N [...]]]></description>
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<p>Bilden die Profile von Millionen Menschen in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing oder StudiVZ nur ein geschöntes Idealbild ihrer Eigentümer ab? Psychologen der Uni Mainz ziehen in einer Untersuchung ein überraschendes Fazit: &#8220;Soziale Netzwerke wie studiVZ/meinVZ oder Facebook verleihen der eigenen Persönlichkeit Ausdruck und werden nicht genutzt, um eine idealisierte virtuelle Identität zu kreieren.&#8221;</p>
<p><img hspace="10" alt="Dr. Mitja Back" vspace="10" align="left" src="http://www.selbstverstaendlich.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/dr.mitjaback.jpg" width="225" height="299" />Das zeigten neueste Ergebnisse der Psychologen Mitja Back, Juliane Stopfer und Boris Egloff von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Abteilung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik). &#8220;Die Ergebnisse haben uns selbst überrascht, weil sie der weitverbreiteten Meinung widersprechen, dass Online-Profile nur dazu verwendet werden, ein Ideal der eigenen Person zu präsentieren&#8221;, sagt Back laut <a title="Pressemitteilung zur Studie Persönlichkeit 2.0: Was offenbaren studiVZ-Profile über ihre Besitzer?" href="http://idw-online.de/pages/de/news344705" target="_blank">Pressemitteilung der Universität</a>. &#8220;Online-Profile vermitteln tatsächlich ein sehr genaues Bild der Profilinhaber.&#8221;</p>
<p>In Kooperation mit deutschen und amerikanischen Kollegen untersuchten die Mainzer Psychologen insgesamt 236 deutsche (studiVZ/meinVZ) und US-amerikanische (Facebook) Nutzerprofile. Mit Fragebögen wurden die tatsächlichen Persönlichkeitseigenschaften der Profilbesitzer sowie ihre idealisierten Selbstbilder (also die Vorstellungen davon, wie sie gerne wären) erhoben. Als Persönlichkeitseigenschaften wurden laut Pressemitteilung die sogenannten &#8220;<a title="Wikipedia: Big Five in der Psychologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Five_%28Psychologie%29" target="_blank">Big Five</a>&#8221; erfasst: Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Offenheit für Erfahrungen. Anschließend sahen fremde Beurteiler die Nutzerprofile und gaben ihren Persönlichkeitseindruck an. Die Fremdurteile wurden dann, so die Studie, mit der tatsächlichen Persönlichkeit sowie dem Selbstideal der Profilbesitzer verglichen. Es zeigte sich dabei für die Forscher sich, dass die spontanen Eindrücke der fremden Beurteiler mit den tatsächlichen Eigenschaften der Profilbesitzer übereinstimmen und nicht durch deren Selbstidealisierung verfälscht werden.</p>
<p>Die Studie bestätigte laut Autoren den wichtigen Einfluss der Persönlichkeit auf unser alltägliches Leben: &#8220;Ob es nun unsere Sprache, unsere Kleidung, unser Verhalten, unsere E-Mail-Adresse, unser Büro oder Schlafzimmer, unser Musikgeschmack oder unser Online-Profil ist &#8211; überall spiegelt sich unsere Persönlichkeit wider&#8221;, so Back. Die aktuellen Ergebnisse sprechen dafür, &#8220;dass sich Online-Profile wegen der Vielzahl an persönlichen Informationen und Handlungsoptionen besonders gut eignen, die eigene Persönlichkeit auszudrücken&#8221;, so die Pressemitteilung der Universität. Die Details der Studie werden in der Fachzeitschrift <a title="Psychological Science - A Journal of the Association for Psychological Science (previously the American Psychological Society)" href="http://www.wiley.com/bw/journal.asp?ref=0956-7976" target="_blank">Psychological Science</a> veröffentlicht.</p>
<p>&#8220;Da ist es nicht verwunderlich, dass sich soziale Netzwerke solcher Beliebtheit erfreuen&#8221;, resümiert Back. &#8220;Zum einen können die Nutzer einander informieren, wer sie sind. Damit kommen sie dem Bedürfnis nach, von anderen wahrgenommen zu werden. Zum anderen verlassen sich Nutzer sozialer Netzwerke auf die Informationen, die sie fremden Profilen entnehmen. Das fördert das Vertrauen in solche Online-Netzwerke und begünstigt deren Nutzung für soziale Interaktionen.&#8221;</p>
<p>Derzeit nutzen weltweit mehr als 700 Millionen Menschen Online-Netzwerke zum Kommunizieren und Kontakteknüpfen.</p>
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		<title>Ohne Strategie: Personaler hadern mit Social Media</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 16:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, man schaut sich schon mal das Profil eines Bewerber [...]]]></description>
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<p>Ja, man schaut sich schon mal das Profil eines Bewerbers in Xing an, aber von strategischer Nutzung der Social Media sind die Personaler in Deutschland noch weit entfernt. Zu diesem Schluss kommt die Studie &#8220;Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?&#8221; des Beratungsunternehmens <a title="Beratungsunternehmen IFOK" href="http://www.ifok.de" target="_blank">IFOK</a> an der rund 800 Personaler teilgenommen ahben. Fazit der <a title="IFOK-Studie: Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?" href="http://www.ifok.de/socialmedia-hr" target="_blank">IFOK-Studie</a>: &#8220;Trotz Millionen von Nutzern Sozialer Netzwerke, wie Facebook, StudiVZ oder XING, haben sich deutsche Personalexperten auf die neuen Formen der Kommunikation bisher kaum eingestellt.&#8221;</p>
<p><img src="http://www.selbstverstaendlich.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/pluspunkt_cover_small1.png" alt="pluspunkt cover small" hspace="10" vspace="10" width="142" height="200" align="left" />Obwohl 60 Prozent der Befragten Social Media eine große strategische Bedeutung für ihren Bereich Human Resources beimessen, gibt es in zwei Drittel der befragten Unternehmen keine geregelte Zuständigkeit für das Thema. In 70 Prozent der Unternehmen gibt es keine unternehmensweite Social-Media-Strategie und nur 15 Prozent haben Richtlinien für den Umgang mit Social Media, so die Autoren der Studie. Auch bei der Weiterbildung ist das Thema noch nicht angekommen: Nicht mal ein Zehntel der Befragten bietet Schulungen zum Umgang mit Social Media an.<br />
Personaler nutzten Social Media derzeit nur begrenzt, so die IFOK-Befragung. Dabei zeigten die Ergebnisse der Studie ein durchaus ambivalentes Verhältnis der befragten Personalexperten zum Thema Social Media. Die klassischen und bereits etablierten Businessnetzwerke wie Xing oder LinkedIn gehörten zwar inzwischen zum Alltag von vielen Personalern: 80 Prozent der Befragten haben sie im Zusammenhang mit ihrer Personalarbeit zumindest schon einmal besucht. Immerhin 60 Prozent der Befragten informieren sich gelegentlich oder selten auf einschlägigen Plattformen über potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<br />
Aber: Das Netz wird kaum als &#8220;Spiegel für das Unternehmen&#8221; genutzt<br />
Nicht einmal jeder vierte Personaler hat schon einmal von Beurteilungen auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen Kenntnis genommen. Nur vier Prozent der Befragten beobachten systematisch, was über ihr Unternehmen – unter anderem von den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – auf den Social-Media-Plattformen geschrieben wird. Mehr als ein Drittel der Befragten nutzt diese Möglichkeit nie. &#8220;Damit vergeben erstaunlich viele Unternehmen eine der größten Chancen, die digitale Gespräche bieten: Erfahren, was und wie über das Unternehmen kommuniziert wird&#8221;, so die IFOK-Studie.</p>
<p>Denn: Personaler könnten daran arbeiten, Social Media gezielt einzusetzen und deren sinnvolle Anwendung durch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Darin lägen große Chancen, die Unternehmenskultur zu fördern, die Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern und die Zusammenarbeit in und zwischen Organisationen zu verbessern sowie die „Talentpipeline” zu füllen, so IFOK. Darin liege ein immenses Potenzial für das Personalressort – das bisher noch kaum genutzt werde.</p>
<p><img src="http://www.selbstverstaendlich.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/grafik_chancen_hr_011.jpg" alt="Grafik Chancen HR 01" hspace="10" vspace="10" width="502" height="223" align="left" /></p>
<p>Aber das Bild sei noch nicht rund, so <a title="Xing-Profil Jochen Robes" href="http://www.xing.com/profile/Jochen_Robes" target="_blank">Jochen Robes </a> in seinem <a title="Weiterbildungsblog: Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?" href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/11/04/social-media-und-personalarbeit-potenzial-erkannt-und-genutzt/" target="_blank">Weiterbildungsblog</a>: &#8220;Um sich ein besseres Bild vom Status Quo machen zu können, plädiere ich ohnehin dafür, auch die private Nutzung von Social Media zu erheben. Dass diese Seite der Geschichte im Rahmen solcher Studien ausgeklammert wird, wundert mich immer wieder und passt überhaupt nicht zum Thema.&#8221;</p>
<p>Zum Download der <a title="Studie Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt? (PDF, knapp 600 kb)" href="http://www.ifok.de/uploads/media/IFOK_Pluspunkt_SocialMedia_HR.pdf" target="_blank">Studie &#8220;Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?&#8221; (PDF)</a>.</p>
<p><img src="http://www.ifok.de/uploads/pics/Grafik_Chancen_HR_01.jpg" border="0" alt="IFOK-Studie Social Media" hspace="0" align="left" /></p>
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		<title>Studie zur &#8220;Informationsgesellschaft 2.0&#8243;: Noch punkten die klassischen Medien</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Rolle spielen welche Medien im "Informationszeit [...]]]></description>
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<p>Welche Rolle spielen welche Medien im &#8220;Informationszeitalter 2.0&#8243;? Dies hat <a title="TNS Emnid" href="http://www.tns-emnid.com" target="_blank">TNS Emnid</a> in ihrer gleichnamigen <a title="Studie TNS Emnid zu Informatiosnzeitalter 2.0: Klassische Medien punkten in der Informationsgesellschaft 2.0 - noch!" href="http://www.tns-emnid.com/presse/presseinformation.asp?prID=837&amp;txt=%27Klassische%20Medien%20punkten%20in%20der%20Informationsgesellschaft%202.0%20%E2%80%93%20noch!%27" target="_blank">Studie </a> untersucht. Ergebnis: &#8220;Die klassischen Medien haben (noch) die Nase vorn, wenn es um das Konsumieren von Informationsangeboten geht. Noch immer gilt: Zeitung und Fernsehen liegen beispielsweise als Informationsquelle für aktuelle Nachrichten auf den Spitzenpositionen.&#8221; Allerdings: &#8220;Bei den unter 30-Jährigen gelingt es den klassischen Medien nur noch bedingt, ihre Seriosität auf die Internetangebote zu übertragen.&#8221;</p>
<p>Fernsehen und Tageszeitung bleiben laut der Studie &#8220;Informationsgesellschaft 2.0&#8243; Spitzenreiter bei aktuellen Nachrichten 91 Prozent der deutschen Bevölkerung mit Internetzugang informiert sich im Fernsehen über aktuelle Nachrichten. Für drei Viertel ist die klassische Tageszeitung Informationsquelle für das Weltgeschehen und mit deutlichem Abstand dienen Radio und Internet noch mehr als der Hälfte der Befragten als Informationsquelle, so TNS Emnid. Gerade diejenigen Befragten, die sich im Internet auf dem Laufenden halten, nutzten auch deutlich häufiger Zeitschriften und Magazine zur Information. Aber: &#8220;In der Gruppe der unter 30-Jährigen Onliner sind Tageszeitung und Internet als Informationsmedien inzwischen von nahezu gleicher Bedeutung.&#8221;</p>
<p>Wie es um das Informationsverhalten des Durchschnittsdeutschen in diesen Zeiten aussieht, hat die TNS Emnid Medienforschung in ihrer Studie <a title="TNS Emnid: Studie Informationsverhalten 2.0" href="http://www.tns-emnid.com/presse/presseinformation.asp?prID=837&amp;txt=%27Klassische%20Medien%20punkten%20in%20der%20Informationsgesellschaft%202.0%20%E2%80%93%20noch!%27" target="_blank">&#8220;Informationsverhalten 2.0&#8243;</a> untersucht. Dazu wurden insgesamt 989 Personen befragt, die repräsentativ für die bundesdeutsche Bevölkerung ab 14 Jahren mit Zugang zum Internet sind. Deren Anteil in der gesamtdeutschen Bevölkerung entspricht zurzeit 69 Prozent.</p>
<p>&#8220;Klassische Medien verlängern die eigene Vertrauenswürdigkeit und Seriosität ins Internet – aber wie lange noch?&#8221;, fragt TNS Emnid.<br />
70 Prozent der deutschen Onliner geben &#8220;die Seriosität, die ein Internet-Anbieter sich in klassischen Medien erworben hat&#8221;, als wichtigstes Auswahlkriterium für Informations- und Nachrichtenangebote im Internet an, so die Studien-Autoren. Den klassischen Medien-Anbietern gelingt es, die eigene Vertrauenswürdigkeit und Seriosität in das weltweite Netz zu übertragen: 61 Prozent der deutschen Onliner vertrauen denjenigen Webseiten, deren Anbieter sie bereits als Verlag oder TV-/Radio-Sender kennen, eher als den Webseiten anderer Anbieter. Jedoch: 58 Prozent sind der Meinung, dass es heutzutage keinen Unterschied mehr mache, ob eine Nachricht in einer Zeitung oder im Internet steht. &#8220;Die Rolle der klassischen Medien auch im Informationszeitalter 2.0 darf somit keineswegs unterschätzt werden. Allerdings sollten sich sich die Medienanbieter auch keiner Überschätzung hingeben&#8221;, rät laut Pressemitteilung Claudia Knoblauch, Projektleiterin bei der TNS Emnid Medienforschung.</p>
<p>Vertrauenswürdigkeit ist eines der entscheidenen Merkmale von Informationsanbietern – denn dies kann für den so wichtigen Profit sorgen: So erklärte sich bei der Studie knapp die Hälfte der Befragten  bereit, für eine Nachrichtenquelle, der sie vertrauen und die sie nutzen wollen, auch zu zahlen. Diesem Anteil stehen aber 40 Prozent gegenüber, denen es unter dem monetären Aspekt egal ist, woher sie ihre Informationen beziehen. Zum Teil klare Unterschiede ergeben sich im regionalen Vergleich zwischen West und Ost: So zeigt sich im Westen ein sensiblerer und kritischerer Umgang mit Informationen, der zu einer deutlich größeren Affinität gegenüber den klassischen (Print-) Medien führt, die auch für Orientierung im World Wide Web sorgen. Hingegen zeigen sich die Bundesbürger im Osten des Landes deutlich weniger kritisch in Bezug Herkunft von Informationen und sie sind zudem deutlich preissensibler.</p>
<p>Erwartbar unterschieden sich die Antwortprofile zwischen Jung und Alt in der Untersuchung: Bei den unter 30-Jährigen gelingt es den klassischen Medien nur noch bedingt, ihre Seriosität auf die Internetangebote zu übertragen. Der Vergleich nach Altersgruppen in Bezug auf die Vertrauenswürdigkeit klassischer Medien gleicht einer Chronologie des Bedeutungsverlusts: Während 63 Prozent der über 50-Jährigen den klassischen Medien grundsätzlich mehr vertrauen als den Angeboten des Internet, so ist es nur noch die Hälfte der 30- bis 49-Jährigen und bei den 14- bis 29-Jährigen nur mehr ein Drittel.</p>
<p>&#8220;Was bedeutet es für die Informationsgesellschaft 2.0, wenn 70 Prozent der unter 30-Jährigen keinen Unterschied mehr zwischen Zeitung und Internet entdecken können?&#8221;, fragt Knoblauch. &#8220;Hier ist zwar selbstverständlich nicht vom Verschwinden klassischer Medienangebote die Rede, aber von einer Veränderung ihrer Bedeutung in einer konvergenten Medienwelt. Die Wertschätzung unabhängiger, professionell recherchierter und begründet beurteilender Information muss man sich als klassischer Anbieter heute in einem neuen Medium erst (wieder) erarbeiten. Denn: Nicht das Gefühl für Informationen, wohl aber das Gefühl für ihren Wert lässt nach&#8221;, so Knoblauch laut Pressemitteilung.</p>
<p><strong>Methodensteckbrief</strong><br />
TNS Emnid führte die Studie &#8220;Informationsverhalten 2.0&#8243; im Juni 2009 durch und befragte vom 1. bis 28. Juni 2009 insgesamt 989 Deutsche ab 14 Jahren mit Internetzugang. Die Befragten wurden per Zufallsauswahl mit ADM-Mastersample-Verfahren ausgewählt und in persönlichen Interviews (CAPI) befragt. Die Studie ist Teil der TNS Emnid-Themenreihe <a title="TNS Emnid: Studie Das Mediennutzungsverhalten der Deutschen - That's Publishing Blog von Bernd Pitz" href="http://www.selbstverstaendlich.de/blog/studie-leser-schatzen-bindung-orientierung-uberraschung-und-haptik/2009/04/" target="_blank">&#8220;Das Mediennutzungsverhalten der Deutschen&#8221;</a>, in der TNS Emnid bereits verschiedenste Fragestellungen untersucht und veröffentlicht hat.</p>
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		<title>Paid Content: Kaum einer will für Artikel im Netz bezahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 06:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur 16 Prozent der deutschen Internetnutzer seien grund [...]]]></description>
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<p>Nur 16 Prozent der deutschen Internetnutzer seien grundsätzlich bereit, für online veröffentlichte Artikel zu zahlen, so der <a title="BITKOM-Pressemitteilung:Noch kein Ende der Kostenlos-Kultur im Internet in Sicht" href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_61351.aspx" target="_blank">Webmonitor</a> von <a title="High Tech-Branchenverband BITKOM" href="http://www.bitkom.org" target="_blank">Bitkom</a> und <a title="Forsa" href="http://www.forsa.de" target="_blank">Forsa</a> ergeben. &#8220;Bislang gibt es kaum eine Zahlungsbereitschaft für Nachrichten, Berichte und Reportagen im Internet&#8221;, so Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Er sieht eine Hol-Schuld bei den Medienhäusern: &#8220;Die Anbieter sind gefordert, mit intelligenten Geschäftsmodellen dazu beizutragen, dass auch im Internet nach und nach eine Bezahl-Kultur heranwächst.&#8221; Derzeit finanzierten sich die Nachrichtenportale im Internet vor allem über in den letzten Jahren stark gestiegene Online-Werbeumsätze. Die Bitkom erwartet, dass der Online-Werbemarkt dieses Jahr erstmals die Marke von 1,5 Milliarden Euro überschreiten wird. Bei allem Jubel: Die TKP sind vielerorts stark gesunken, ebenso die Auslastung des Inventars, aber das steht nicht in der Bitkom-Pressemitteilung. Bitkom-Vize Achim Berg: &#8220;Es sollte aber gelingen, auch im Internet durch den Verkauf einzelner Artikel, von Dossiers oder über Flatrates kostenpflichtige Angebote zu etablieren und damit gerade für den Qualitätsjournalismus ein zweites finanzielles Standbein aufzubauen.&#8221;</p>
<p>Hoffnungsvoll stimme ihn, so die Pressemitteilung, dass die Zahlungsbereitschaft unter den höher Gebildeten bereits heute recht gut entwickelt sei. Während unter den Bundesbürgern mit Hauptschulabschluss lediglich fünf Prozent bereit seien, für Artikel im Internet zu bezahlen, ist es jeder vierte mit Abitur (27 Prozent), so die Bitkom-Befragung. Ebenfalls überdurchschnittlich aufgeschlossen seien die 18- bis 29-Jährigen. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) dieser Altersgruppe würde für &#8220;journalistisch aufbereitete Artikel&#8221; im Internet zahlen. Berg: &#8220;Für viele Unter-30-Jährige ist das Zahlen von Kleinbeträgen im Internet absolut normal. Sie laden sich schon jetzt kostenpflichtige Musik oder Zusatzprogramme für Mobiltelefon, MP3-Player oder PC herunter.&#8221;</p>
<p>Entscheidend sei die Attraktivität der Bezahl-Angebote sind angemessene Preise. Die Grenze liege bei 1 Euro, wie der BITKOM-WebMonitor belege: Bis zu 10 Cent pro Artikel würden 93 Prozent der grundsätzlich Zahlungsbereiten ausgeben, bis zu 1 Euro ist es immerhin noch mehr als jeder Zweite (56 Prozent). Bei höheren Preisen finden sich kaum noch Zahlungswillige.</p>
<p>Zeitungsverlage erzielten heute den Großteil ihrer Verkaufserlöse mit Abonnements, so die Bitkom. Dieses Geschäftsmodell lasse sich allerdings nicht ohne weiteres aus der realen Welt ins Internet übertragen, wie die Befragung zeige. Jeder achte Internetnutzer (12 Prozent) akzeptiere den kostenpflichtigen Einzelabruf. Eine Journalismus-Flatrate, also das regelmäßige Überweisen einer monatlichen Pauschale, würden hingegen nur 4 Prozent nutzen wollen. Lediglich für eine sehr kleine Gruppe kämen beide Bezahlvarianten infrage.</p>
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		<title>P&amp;G testet: Ist Online ein besseres Lead-Medium als TV?</title>
		<link>http://www.selbstverstaendlich.de/blog/pg-testet-ist-online-ein-besseres-lead-medium-als-tv-3/2009/09/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 05:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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		<description><![CDATA[Procter &#38; Gamble testet Online als Lead-Medium in d [...]]]></description>
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<p>Procter &amp; Gamble testet Online als Lead-Medium in der Markenkommunikation</p>
<p>Procter &amp; Gamble, der weltweit größter Werbungtreibende, testet in Deutschland Online als Lead-Medium in der Markenkommunikation. &#8220;Mit der wegweisenden &#8216;Gattungsstudie Online&#8217; wird erhoben, ob Online mittlerweile die Führungsrolle im Media-Mix großer Marken übernehmen kann, die breite Zielgruppen ansprechen&#8221;, so  P&amp;G und der Mediaagentur pilot in einer Pressemitteilung zur Branchemesse dmexco. Damit setze man ein eindeutiges Zeichen und kündige einen Paradigmenwechsel an, welcher der immer größeren Bedeutung digitaler Medien Rechnung trage und den Weg zu deutlichen Umschichtungen im Media Mix ebne. &#8220;In der digitalen Markenkommunikation liegt die Zukunft der Werbung &#8211; daher ist es unser Ziel, unsere Kompetenz in diesem Bereich kontinuierlich auszubauen,&#8221; so Lothar Höcker, Purchasing Group Manager, Media Sourcing Western Europe, Procter &amp; Gamble.  Die Ergebnisse werden Anfang 2010 erwartet.</p>
<p>Auf die Initiative von Procter &amp; Gamble und pilot hin, hat sich, so die Pressemitteilung, eine schlagkräftige Projektgruppe gebildet, der die führenden Online-Vermarkter Deutschlands angehörten: Axel Springer Media Impact, Interactive Media CCSP, Microsoft Advertising, Tomorrow Focus, United Internet Media sowie Yahoo! Deutschland. Das Ziel: Die Wirkung digitaler Markenkommunikation und das Zusammenspiel mit klassischen Kanälen durch komplexe Basis-Forschung zu belegen. Die &#8220;Gattungsstudie Online&#8221; liefert Ergebnisse, die weit über bisherige, reine Wirkungsstudien hinausreichen: So wird neben klassischen Abfragen zu Nutzungszeiten auch die Stimmungslage der User erfasst. Dabei zeige sich, dass unterschiedliche Stimmungen einen Einfluss auf die Werbewirkung hätten. Kurzum: &#8220;User mit einer entspannten Grundstimmung nehmen Werbung besser auf.&#8221;</p>
<p>Mit den Erkenntnissen aus der Studie soll Online-Werbung in ihrer Wirkung zukünftig noch besser von anderen Mediagattungen abgegrenzt werden können. Die Beteiligung von Werbungtreibendem, Agentur und Vermarktern garantiere, dass alle für den Werbemarkt relevanten Kriterien im Studiendesign berücksichtigt wurden und die aus der Studie gewonnenen Erkenntnisse in Zukunft als Basis für die strategische Arbeit aller Marktpartner genutzt werden könnten, so die Erklärung.</p>
<p>Das Konzept der &#8220;Gattungsstudie Online&#8221; wurde im Rahmen des dmexco-Panels &#8220;Digital takes the Lead &#8211; Efficiency and Performance&#8221; vorgestellt.<br />
Lothar Höcker, Purchasing Group Manager, Media Sourcing Western Europe, Procter &amp; Gamble, stellte das Studiendesign und erste Ergebnisse der Basis-Studie vor.</p>
<p>In der Studie werden in aufeinander aufbauenden Teilstudien werden drei zentralen Bausteine für eine optimale Online-Mediaperformance beleuchtet: &#8220;Creativity&#8221; &#8211; die Sicherstellung des idealen Kreativ-Konzepts, &#8220;Receptivity&#8221;, was für die wirkungsoptimierte Platzierung im richtigen Umfeld stehe, sowie &#8220;Media&#8221; &#8211; hier werde der optimale Werbedruck und Budgeteinsatz in der Praxis untersucht. Die Vorbereitung und Durchführung der Teilstudien verantwortet pilot.</p>
<p>Eine der größten Herausforderungen im Bereich Online-Kreation liege für in der Entwicklung einer innovativen, relevanten und user-freundlichen Kampagnensprache, so die Pressemitteilung. Darum veranstaltete pilot für die Creativity-Studie Workshops mit Konsumenten, Kreativen, strategischen Planern und technischen Dienstleistern. Die dort gewonnenen Insights flossen direkt in die Gestaltungs-Optimierung der Test-Kampagnen ein. Zeitgleich wurde die Umsetzung der Kampagnen mittels Pre-Tests, die auch Eye Tracking einschlossen, validiert und optimiert.</p>
<p>Durch die parallel durchgeführte Langzeit-Receptivity-Studie mit drei Test-Kampagnen konnten demnach weitreichende Erkenntnisse zur Werbewirkung gewonnen werden. Über einen Browser Ad On wurde für einige Wochen das private Online-Verhalten aller Teilnehmer protokolliert. Diese füllten im Laufe der Erhebung bis zu drei Online-Fragebögen aus: Im Zentrum standen jeweils Informationen zu Online-Nutzung, der situativen emotionalen Grundstimmung, Werbe-Wahrnehmung sowie -Image und Likeability. Über einen Day After Recall wurde die Werbeerinnerung gemessen. Um die breite Marktrelevanz der Ergebnisse zu sichern, hat pilot mit den Kampagnen Produkte mit hoher Online-Affinität aus unterschiedlichen Branchen beworben. Zudem wurde bei der Auswahl der Umfeldkategorien Information, Kommunikation und Unterhaltung auf hohe Relevanz für Branding Kampagnen gesetzt.</p>
<p>Jetzt testet pilot in einer Media-Studie die Performance von Online und TV bei unterschiedlich starker Gewichtung im Mediaplan. Die Media-Tests laufen bis Ende des Jahres.</p>
<p>&#8220;Als innovationsorientiertes Unternehmen war es für uns selbstverständlich, das Projekt &#8216;Gattungsstudie Online&#8217; ins Leben zu rufen, um einerseits nachhaltige Grundlagen für die Optimierung des Media-Mixes zu schaffen und andererseits ein klares Zeichen im Werbemarkt zu setzen&#8221; so Lothar Höcker, Purchasing Group Manager, Media Sourcing Western Europe, Procter &amp; Gamble.&#8221;</p>
<p>Uli Kramer, Geschäftsführer pilot, sagte zur Studie: &#8220;Die &#8216;Gattungsstudie Online&#8217; berücksichtigt erstmals alle Kriterien erfolgreicher Online-Kampagnen &#8211; von der Mediaplanung bis zur <a href="http://www.allesdruck.de/Werbeartikel-Werbemittel-Werbegeschenke,category,10246.html">Werbemittel-</a>Gestaltung. Darüber hinaus schafft sie den direkten Bezug zur klassischen Kommunikation. Die Studie liefert uns damit die Grundlage, um die Rolle des Internets im modernen Media-Mix zu bewerten und unsere Kampagnen entsprechend auszusteuern. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit Procter &amp; Gamble als dem wichtigsten Werbungtreibenden der Welt, bedeutende Online-Vermarkter als Kooperationspartner an einen Tisch zu holen. Nur mit dieser gemeinsamen Initiative können wir Ergebnisse gewinnen, die richtungsweisend sind und von allen Marktpartnern akzeptiert werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Umsetzung eines solch großen und komplexen Studiendesigns ist nur möglich, wenn alle relevanten Marktpartner an einem Strang ziehen. Wir wollen zeigen, wie Online-Werbung noch effektiver im Media-Mix eingesetzt werden kann und beweisen einmal mehr, dass das Internet auf dem besten Weg ist, das neue Leitmedium in bestimmten Zielgruppen zu werden,&#8221; so Markus Frank, Director Sales &amp; Marketing, Microsoft Advertising und Sprecher der Projektgruppe &#8220;Gattungsstudie Online&#8221;. &#8220;Die gemeinsame Studie eröffnet uns die Möglichkeit, weit über reine Werbewirkungsstudien hinaus, die Leistungsfähigkeit von Online-Kampagnen aus dem FMCG Bereich unter Beweis zu stellen und so das Internet von anderen Medien abzugrenzen. Vor allem im Vergleich mit dem Fernsehen erwarten wir entscheidende Erkenntnisse im Hinblick auf Effizienz und Effektivität von digitaler Markenkommunikation.&#8221;</p>
<p>Frank Bachér, Geschäftsführer Marketing &amp; Sales InteractiveMedia und Sprecher der Projektgruppe &#8220;Gattungsstudie Online&#8221;: &#8220;Die Gattungsstudie zeigt Werbetreibenden auf, wie Online-Werbung noch effizienter im Mediamix eingesetzt werden kann. Für uns als führenden Qualitätsvermarkter ist es selbstverständlich, dass wir uns an dieser gattungsbestimmenden Studie aktiv beteiligen. Zumal sich mit Procter &amp; Gamble, der Agentur pilot und den Vermarkter-Kollegen ein äußerst schlagkräftiges Team gefunden hat, das ein überzeugendes, valides Marktforschungsdesign garantiert.&#8221;</p>
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		<title>&#8220;Print unter Druck&#8221;: Konsolidieren, Spezialisieren oder einfach sterben</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 14:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Fachverlag]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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<p>&#8220;Die Branche steht vor einer Zäsur. Nach Jahren, die trotz sinkender Auflagen Gewinne brachten, kommen nun viele Unternehmen in ernsthafte Bedrängnis.&#8221; Der Druck auf Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, die hauptsächlich von ihren Print-Erzeugnissen leben, steigt, so die Analyse <a title="Deloitte-Studie: Finanziellen Spielraum nutzen" href="http://www.presseportal.de/pm/60247/1428362/deloitte/rss" target="_blank">&#8220;Finanziellen Spielraum aktiv nutzen&#8221; </a> der Wirtschaftsprüfer von <a title="Deloitte" href="http://www.deloitte.com/de/" target="_blank">Deloitte,</a> die heute veröffentlicht wurde. Die Auflagen gingen seit zehn Jahren kontinuierlich zurück, der deutsche Werbemarkt sei rückläufig: &#8220;Eine Entwicklung, die einerseits in den veränderten Gewohnheiten der Medienkonsumenten, andererseits in der aktuellen Konjunkturschwäche begründet ist&#8221;, schreiben die Autoren. Die Berater empfehlen den Verlagen: Konsolidierung, Diversifikation, Spezialisierung, Internationalisierung oder gar den &#8220;Gerodneten Rückzug&#8221; und die  &#8220;Desinvestition&#8221;.</p>
<p><img style="WIDTH: 167px; HEIGHT: 236px" border="0" hspace="10" alt="" vspace="10" align="left" src="http://www.deloitte.com/dtt/cda/img/content/DE_TMT_Cover_Zeitschriftenverlage_150609(1).jpg" />Die <a title="Download Deloitte-Studie Finanziellen Spielraum aktiv nutzen - Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in konvergierenden Medienmärkten" href="http://www.deloitte.com/dtt/cda/doc/content/DE_TMT_Studie_Zeitungsverlage_230609%281%29.pdf" target="_blank">Deloitte-Studie &#8220;Finanziellen Spielraum aktiv nutzen &#8211; Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in konvergierenden Medienmärkten&#8221; (kostenloser Download, PDF, 2,7 MB), </a> in der 15 deutsche Verlagshäuser, 36 internationale börsennotierte Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie 13 Medienkonglomerate analysiert werden, zeige, so die Autoren: Viele Verlage kommen nun in ernsthafte Bedrängnis.</p>
<p>&#8220;Neben den rückgängigen Werbebuchungen zeigt sich die Dramatik besonders deutlich bei den weiter ansteigenden Rabatten. Zusätzlich werden die Vertriebserlöse trotz einzelner Copy-Preiserhöhungen weiter schrumpfen. Das traditionelle Geschäftsmodell der Verlage ist gefährdet&#8221;, so Klaus Böhm, Director Media bei Deloitte, laut Pressemitteilung</p>
<p>Ein (noch) vorhandener finanzielle Spielraum lasse den Verlagen jedoch einige Bewegungsfreiheit, um dem Abwärtstrend aktiv gegenzusteuern. Deloitte hat hierzu sechs strategische Handlungsoptionen identifiziert: aktive Konsolidierung, Diversifikation, Internationalisierung, Fokussierung auf Nischenmärkte, geordneter Rückzug und Desinvestition.</p>
<p>Mit über 150 Transaktionen hätten deutsche Verlage zwar in den letzten zwei Jahren viele Initiativen zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle an die Konvergenzentwicklung im Technologie-, Medien- und Telekommunikationsmarkt ergriffen. Eine &#8220;Entspannung ist dennoch nicht in Sicht&#8221;, so Deloitte. &#8220;Im Gegenteil: Die internationale Entwicklung &#8211; insbesondere in den USA &#8211; lässt Einbrüche befürchten.&#8221;</p>
<p>Trotz vieler Herausforderungen seien die deutschen Unternehmen gut aufgestellt. Im Vergleich zur internationalen Konkurrenz setzten sie ihr Kapital effizienter ein und erwirtschafteten zuletzt höhere Kapitalrenditen, ermittelkten die Wirtschaftsprüfer. Das bedeute: &#8220;Es existiert Spielraum zur Nutzung verschiedener strategischer Handlungsoptionen, um sich für die Zukunft entsprechend aufzustellen&#8221;.</p>
<p>Für die Berater von Deolitte ergeben sich diese &#8220;Strategischen Handlungsoptionen&#8221; für Verlage:</p>
<ul>
<li>Aktive Konsolidierung &#8211; mit dem Ziel einer Markt- und Kostenführerschaft im Printgeschäft.</li>
<li>Diversifikation zu einem integrierten Medienkonzern &#8211; mit dem Ziel, digitale Wachstumsmärkte zu erschließen und Synergien zu schaffen</li>
<li>Internationalisierung &#8211; mit dem Ziel, außerhalb des gesättigten deutschen Marktes zu wachsen</li>
<li>Fokussierung auf Nischenmärkte &#8211; mit dem Ziel, spezielle Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse abzudecken</li>
<li>Geordneter Rückzug &#8211; mit dem Ziel, loyale und zahlungsbereite Leser zu halten, um den Free Cashflow zu optimieren</li>
<li>Desinvestition &#8211; mit dem Ziel, über einen kurzfristigen Marktaustritt den maximalen Verkaufserlös zu erzielen</li>
</ul>
<p>&#8220;Ein Rückzug ist natürlich Ultima Ratio. Es gibt vieles, das vorher greifen kann. Der finanzielle Spielraum, den die Verlage noch haben, sollte genutzt werden, um eine aktive, gestaltende Rolle im strukturellen Wandel zu übernehmen. Bestehende Optionen müssen zeitnah quantifiziert und bewertet werden, um tragfähige Zukunftskonzepte entwickeln zu können&#8221; betont Dr. Heinrich H. Förster, Partner Corporate Finance bei Deloitte.</p>
<p>&#8220;Interessant ist auch, was den Deloitte den Verlagen <strong>NICHT</strong> rät&#8221;, schreibt Ulrike Langer zur Studie bei <a title="Ulrike Langer, Mediadigital: Wirtschaftsprüfer rät Verlagen: Konsolidieren, spezialisieren oder sterben gehen" href="http://medialdigital.de/2009/06/24/wirtschaftsprufer-rat-verlagen-konsolidieren-spezialisieren-oder-sterben-gehen/" target="_blank">Mediadigital</a>. Und zwar Ratschläge wie diese:</p>
<ul>
<li>&#8220;Versucht, unter Wiederholung der ewig gleichen Parolen (z.B. auf Medienkongressen) wie ”Qualitätsjournalismus muss auch im Internet seinen Preis haben” oder ”Das Netz darf kein rechtsfreier Raum sein” oder ”Die Kostenloskultur im Internet muss ein Ende haben” Bezahlmodelle für Allerweltsjournalismus einzuführen, die durch Boykott leicht ausgehebelt werden können, weil es immer jemanden geben wird, der Allerweltsinhalte im Netz kostenlos anbietet.</li>
<li>Lobbyiert für eine &#8220;Leistungsschutzabgabe&#8221;, die das Verlinken zu Euren Netzangeboten kostenpflichtig macht, damit weniger Nutzer Eure Angebote finden und Eure Werbeeinnahmen sinken.</li>
<li>Wenn Ihr die Leistungschutzabgabe nicht bekommt, dann plädiert zumindest für eine ”Kulturflatrate” als Zwangsabgabe für zahlungsunwillige Nutzer und sorgt dann dafür, dass Begriff Kultur im Netz möglichst eng angelehnt ist an das, was Zeitungen produzieren.&#8221; (Ulrike Langer, <a title="Ulrike Langer, Mediadigital: Wirtschaftsprüfer rät Verlagen: Konsolidieren, spezialisieren oder sterben gehen" href="http://medialdigital.de/2009/06/24/wirtschaftsprufer-rat-verlagen-konsolidieren-spezialisieren-oder-sterben-gehen/" target="_blank">Mediadigital</a>)</li>
</ul>
<p>Dieser Analyse kann ich <a title="Xing: Ulrike Langer, Mediadigital" href="http://www.xing.com/profile/Ulrike_Langer2" target="_blank">Ulrike Langer </a> nur zustimmen.</p>
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		<title>Hewitt-Studie: Personalmangel trotz Krise</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 12:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Pitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellenmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Workforce Planning]]></category>

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<p>&#8220;Trotz der Wirtschaftskrise besteht ein Bedarf an Top-Talenten&#8221;, so das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten <a title="Hewitt-Studie: Trotz Krise herrscht Personalmangel" href="http://www.openpr.de/news/308370/Talentmangel-trotz-Krise.html" target="_blank">Hewitt-Studie</a>: Zwölf Prozent der befragten Unternehmen im deutschsprachigen Raum melden bereits jetzt eine steigende Nachfrage. In drei bis fünf Jahren werde sogar ein  drastischer Anstieg prognostiziert, dann rechneten 67 Prozent der Unternehmen mit einem steigenden Talentbedarf, so Hewitt. Gleichzeitig verschärfe sich die demografische Entwicklung. In Folge werde der Talentengpass im weltweiten Vergleich in Europa am grössten: Mehr als 80 Prozent der Unternehmen stünden dann vor Problemen, ihre offenen Stellen zu besetzen. Die grössten Schwierigkeiten gebe es bereits jetzt, so die Studie, &#8220;bei der Rekrutierung von Mitarbeitern in den Bereichen IT/Engineering und Verkauf: Jeweils rund 70 Prozent der Unternehmen können Positionen in diesen Berufsgruppen nur schwer besetzen&#8221;.</p>
<p>Bei mehr als einem Drittel der befragten Unternehmen sei der Talentengpass bereits jetzt so stark, dass ihm das Management mit einer Anpassung der Unternehmensstrategie Rechnung tragen muss. Deshalb messen die Unternehmen der strategischen Personalplanung schon jetzt eine hohe Bedeutung bei, so die Autoren der Untersuchung. Der Stellenwert der strategischen Personalplanung werde in den kommenden drei bis fünf Jahren noch deutlich steigen: &#8220;Mehr als die Hälfte der Unternehmen prognostiziert, dass das Workforce Planning für Schlüsselpositionen an Bedeutung gewinnt, 27 Prozent gehen sogar davon aus, dass dessen Wichtigkeit stark zunimmt.&#8221;</p>
<p>Viele Unternehmen setzten aber ihre strategische Personalplanung unsystematisch um, obwohl sie dieses Führungsinstrument als zentralen Faktor für nachhaltigen Unternehmenserfolg erkennen würden. 81 Prozent der Unternehmen schätzen die Bedeutung von strategischer Personalplanung als hoch ein, mit den Ergebnissen ihres Workforce Plannings sind jedoch nur 35 Prozent zufrieden. Das ergab die Studie „Strategic Workforce Planning“ durchgeführt von der <a title="Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates" href="http://www.hewittassociates.com/Intl/EU/de-DE/Default.aspx" target="_blank">Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates</a> und des <a title="Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen (IFPM)" href="http://www.ifpm.unisg.ch/org/ifpm/web.nsf/wwwPubhomepage/webhomepageger?opendocument" target="_blank">Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen (IFPM)</a>. Dazu wurden 129 Personalverantwortliche von multinationalen Konzernen und mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen mit Hauptsitz vorwiegend im deutschsprachigen Raum befragt. „Strategic Workforce Planning steckt heute im deutschsprachigen Raum noch weitgehend in den Kinderschuhen. Dabei ist die strategische Personalplanung die Stellgrösse, um Unternehmen heute für die Zukunft zu rüsten“, sagt <a title="Xing: Charles Donkor" href="https://www.xing.com/profile/Charles_Donkor" target="_blank">Charles Donkor</a>, Studienleiter und Principal bei Hewitt Associates. <a title="Hewitt Associates: Wer wir sind" href="http://www.hewittassociates.com/Intl/EU/de-DE/AboutHewitt/WhoWeAre/Default.aspx">Hewitt Associates </a> ist nach eigenen Angaben &#8220;eine der führenden Managementberatungen im Bereich Human Resources, in den wichtigsten Wirtschaftszentren Deutschlands, Europas und weltweit präsent.&#8221;</p>
<p>Weitere Ergebnisse der Studie: Heute setzten zwar mehr als 70 Prozent der Unternehmen die <a title="Strategische Personalplanung" href="http://www.personalentwicklung-personal-empowerment.de/strategische_personalplanung.html" target="_blank">strategische Personalplanung</a> als Führungsinstrument ein. Sie tun dies aber eher unstrukturiert und teilweise isoliert von anderen HR Aktivitäten. Deshalb sind sie mit den Ergebnissen nur teilweise zufrieden: Bei kurzfristigen Personalanpassungen und operativer Personalplanung auf Jahressicht sind rund zwei Drittel zufrieden, beim Workforce Planning für Schlüsselpositionen und für das Gesamtunternehmen sind es jedoch nur 35 Prozent. „Die Unternehmen haben erheblichen Nachholbedarf bei der Umsetzung ihrer strategischen Personalplanung. Denn nur ein konsequent eingeführtes Strategic Workforce Planning ermöglicht, die Vorteile dieses Führungsinstruments zu nutzen“, sagt <a title="Xing: Dr. Ursula Knorr" href="https://www.xing.com/profile/Ursula_Knorr2/" target="_blank">Ursula Knorr</a>, Leiterin Fachbereich Personalmanagement der Universität St. Gallen.</p>
<p>Die Hewitt-Studie habe außerdem ergeben, dass strategische Personalplanung dann am besten funktioniere, &#8220;wenn die entscheidenden Player im Unternehmen dafür verantwortlich sind: Das sind zum einen HR und das Top-Management, am besten zusammen mit Linienverantwortlichen und strategischer Unternehmensplanung. Gestalten sie das Strategic Workforce Planning, sind Produktivität und Rentabilität am höchsten und das Unternehmen passt sich am besten an Veränderungen im Marktumfeld an.&#8221;</p>
<p>Ein weiterer Erfolgsfaktor sei, &#8220;strategische Personalplanung als laufenden Prozess zu organisieren&#8221;. Aber: Nur acht Prozent der befragten Unternehmen planen ihren Personalbedarf kontinuierlich. Die meisten Firmen passten ihre Pläne hingegen nur ein Mal im Jahr an (58 Prozent), acht Prozent tun dies sogar nur alle zwei Jahre oder noch seltener. „Eine laufende Anpassung der Pläne lohnt sich. Das Management ist mit den Ergebnissen zufriedener und die Bereitschaft, aufgrund der Ergebnisse Massnahmen zu ergreifen, ist ebenfalls signifikant höher. Wer nur sporadisch plant, läuft Gefahr, dass strategische Personalplanung als administrative Pflichtübung angesehen wird&#8221;, so Charles Donkor.</p>
<p>Auch bei der Wahl der Methoden hätten viele Unternehmen Nachholbedarf, so die Studie. Zwar nutze gut die Hälfte eine Gap-Analyse zwischen Personalbedarf und -angebot, aber nur 17 Prozent greifen auf Modellierungen, die auf verschiedenen Szenarien basieren, zurück. Immer noch hat ein Viertel der Unternehmen keine IT-Tools für die Administration des Strategic Workforce Planning im Einsatz. Strategische Personalplanung basiere dort lediglich auf Einschätzungen von Führungskräften und HR-Verantwortlichen.</p>
<p>Die Studie kann per E-Mail an pressegermany@hewitt.com kostenfrei bestellt werden.</p>
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