Zum Inhalt springen


That's Publishing - Weblog von Bernd Pitz


29. Juli 2013

Facebook & Co.: Zwei Drittel der Internetnutzer sind aktiv dabei

Drei von vier Internetnutzer (78 Prozent) in Deutschland haben mindestens bei einem sozialen Netzwerk ein Profil, zwei Drittel (67 Prozent) nutzen soziale Netzwerke aktiv. Das entspricht knapp 37 Millionen Deutschen, so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom, das heute veröffentlicht wurde.

Soziale Netzwerke werden gerade für die älteren Menschen zu interessanten Plattformen. Gut zwei Drittel aller Internetnutzer zwischen 50 und 64 Jahren (68 Prozent) sind bei mindestens einem der Dienste angemeldet. 2011 waren es erst 60 Prozent, so die Bitkom Bei den über 65-jährigen Internetnutzern ist der Anstieg noch größer. Vor zwei Jahren waren 40 Prozent von ihnen bei sozialen Netzwerken angemeldet. In diesem Jahr sind es bereits 66 Prozent. Insgesamt haben

“In den jüngeren Altersklassen ist die Nutzung auf hohem Niveau weiter leicht gewachsen”, so die Pressemitteilung der Bitkom. So seien jetzt 76 Prozent der 30- bis 49-jährigen Internetnutzer bei einem sozialen Netzwerk registriert. 2011 waren es 72 Prozent. Bei den 14- bis 29-Jährigen Internetnutzern sind es 9 von 10. “Die digitale Kluft zwischen den Generationen nimmt in Sozialen Netzwerken deutlich ab”, sagte laut Pressemitteilung der Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. “Soziale Netzwerke sind über alle Alters- und Themengrenzen hinweg zu einer relevanten Kommunikationsplattform geworden.” Zwischen den Geschlechtern gebe es bei der Nutzung keine Unterschiede: 78 Prozent der männlichen Internetnutzer sind bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Bei den Frauen sind es 77 Prozent.

Bitkom: Social Media NUtzung in Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im rechnerischen Durchschnitt ist jeder Internetnutzer bei 2,5 sozialen Netzwerken angemeldet. Am häufigsten nutzen Schüler und Studenten diese Dienste. Knapp 93 Prozent dieser jüngeren Internetnutzer sind bei mindestens einem Netzwerk angemeldet. Unter den Erwerbstätigen sind Freiberufler und Selbstständige am häufigsten bei sozialen Netzwerken registriert. 84 Prozent von ihnen haben ein Profil bei einem der Dienste. Bei den Angestellten, die das Internet nutzen, sind es 77 Prozent. Beamte sind dagegen seltener in sozialen Netzwerken anzutreffen. 70 Prozent von Ihnen sind bei entsprechenden Diensten angemeldet, bei den Arbeitern sind es mit 68 Prozent kaum weniger.

Zur Methodik der Bitkom-Studie, die heute veröffentlicht wurde: Für die Angaben zur Nutzung von Social Media wurden 1.016 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. Alle Angaben sind repräsentativ, so die Bitkom.

7. Juni 2011

Studie: Adidas ist der deutsche Facebook-Star

In Social Media bewegt sich kein deutscher Dax-Konzern besser als Adidas, so das Ergebnis einer Vergleichsstudie der Fachhochschule Mainz: “Adidas gewinnt auf Facebook mehr Fans als die Automobil-Konzerne”. Und die Autoren bestätigen das große Interesse der Bürger an an Facebook, Twitter & Co.: “Das Interesse der User an den Angeboten der Unternehmen wächst deutlich schneller als deren Kontaktangebote”, werden die beiden Autoren Prof. Dr. Lothar Rolke und Patrick Djuga in der gestern veröffentlichten Pressemitteilung zitiert. So sei die Anzahl der Tweets auf Twitter von Mitte 2009 bis Anfang 2011 um 900 Prozent gestiegen, während die Anzahl der Follower sogar um 1300 Prozent zunahm; die Firmen-Accounts auf Facebook erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 60 Prozent, die Anzahl der Fans um fast 450 Prozent von 2,2 Millionen auf jetzt über 10 Millionen..
In einer Vergleichsstudie der DAX 30-Unternehmen untersuchten Prof. Dr. Lothar Rolke und Patrick Djuga, beide Fachhochschule Mainz, das Engagement der Unternehmen auf Facebook, Youtube, Twitter und in Blogs und das Interesse der Nutzer.

Studie: Dax-Unternehmen bauen Social Media aus

Neuer Spitzenreiter im Bereich der “Social Media” ist demnach Adidas, das sowohl die Unternehmen der Automobilindustrie als auch die IT-Branche hinter sich gelassen habe, mit rund 7 Millionen Fans allein auf Facebook. Den größten Sprung nach vorne schafften mit einer Verbesserung um sieben Plätze BASF und die Metro. Während die meisten andern DAX 30-Unternehmen ihre Position nur um zwei Plätze nach oben oder unten veränderten, rutschten die Deutsche Börse um fünf und Friesenius sogar um sechs Plätze ab.
“Märkte funktionieren durch Gespräche, und Unternehmen sind die natürlichen und gesetzten Gesprächspartner, deren Erfolg gerade im Netz immer stärker von ihrer Gesprächsfähigkeit abhängt”, so Rolke, der in Mainz BWL und Unternehmenskommunikation lehrt. Wer Facebook + Co ignoriere, der gerate in eine Abseitsposition. Denn im Netz vermische sich Marketing, Vertrieb, Kommunikation und Kundendialog immer stärker.
Auch Unternehmen, die nicht mit Endkunden zu tun haben, sondern andere Firmen belieferten, so Rolke in der Pressemitteilung weiter, dürften die Macht des Netzes nicht unterschätzen, weil das Internet zu einem Informationsfundus geworden sei, über den Kompetenz, Reputation und Innovationskraft überprüft würde: “Denn das Internet entwickelt sich zu einem digitalen und impulsstarken Spiegelbild für Trends, Potenziale und Empfindlichkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft”, sagt Rolke. Wer das zu nutzen wisse, verbessere seine Geschäftsgrundlagen, wer glaubt, seine Kunden veränderten sich nicht, werde ihre Abwanderung zeitnah erleben.

5. Januar 2011

Die App-Economy wird zum Milliarden-Geschäft

2013 werden in Deutschland mit Apps bereits mehr als eine Milliarde Euro erwirtschaftet, prognostiziert die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C). Bis 2015 sollen die Umsätze auf rund 2,4 Milliarden Euro anwachsen. MS&C präsentiert die Auswertungen der “In-App-Sales Studie” auf den M-Days am 27. – 28. Januar in Frankfurt am Main, so eine Pressemitteilung der Messe.

App-Economy: Erwartete Umsätze in Deutschland 2010 bis 2015

Laut Studie von MS&C entfallen bei einem E-Commerce Umsatz in Deutschland von 17,1 Milliarden Euro 2010, bereits heute 2,5 Prozent auf „mobile” Umsätze mit Smartphones. In den nächsten fünf Jahren werde mit einem deutlichen Wachstum von jährlich etwa 45 Prozent jährlich zu rechnen sein. Aufgrund des rasanten Wachstums des App-Angebotes in den zahlreichen App-Stores steigt für Entwickler und Unternehmen in Zukunft die Herausforderung, ihre Mobile Apps im Wettbewerb profitabel zu positionieren.

MS&C unterscheidet dabei vier Produktkategorien und empfiehlt angepasste Strategien für In-App-Sales: “In der Kategorie Digital Media kann der kostenpflichtige Verkauf von Apps als Umsatzquelle genutzt werden”, so die Empfehlungen der Autoren. Deutlich attraktiver sei jedoch der kostenlose Download der App, um die Nutzerzahlen und die potenzielle Kundenreichweite zu steigern. Innerhalb der Applikation könnten dann die Inhalte über Abo-Modelle oder den direkten Verkauf vertrieben werden. Virtuelle Güter, die in sozialen Netzwerken oder in virtuellen Real-Life Szenarien verkauft werden, hätten, so die Untersuchung, beispielsweise den größten Erfolg im Rahmen kostenfreier Apps. Der entscheidende Vorteil der mobilen Lösung könne bei physischen Gütern auch der ortsbezogene Kauf sein, getriggert durch spontane Entscheidungen. Unternehmen sollten nach Ansicht von MS&C die Apps generell zur Kundenzufriedenheit oder Neukundengewinnung einsetzen und weniger zur direkten Umsatzsteigerung.

“Wir halten weiter an unserer Empfehlung fest, Apple als zentrale Plattform für den Start bzw. die Ausweitung Mobiler Apps zu nutzen. Google wird seine zunehmend stärkere Position weiter ausbauen,” wird Achim Himmelreich, Partner von Mücke, Sturm & Company, in der Pressemitteilung zitiert.

31. August 2010

Deloitte: Medien steuern ihr Online-Geschäft schlecht

Schlechte Noten für die Medienhäuser in Sachen Online: Sie kriegen die neuen Geschäftsmodelle nicht in den Griff, so das Fazit der neuen Studie “Klasse statt Masse?” von Delotte. Bereits vor gut eineinhalb Jahren zogen die Berater ein ähnliches Fazit: Die Medien hätten Probleme, ihre unterschiedlichen Online-Geschäftsmodelle zu managen, hieß es in der Deloitte Studie “Voll im Bild?” . Seither ließe sich die Medienbranche zwar zunehmend auf das Online-Geschäft ein und setze ihre Hoffnung, insbesondere seit der Einführung von Apples iPad, auf bezahlten Premium Content. Entgegen dieser neuen Dynamik stagniere aber der Entwicklungsstand des Online-Controllings. Deloutte: “Insbesondere die verwendeten Kennzahlen sind oftmals ungeeignet”. Demnach stünden Online-Anbieter aktuell vor der Herausforderung, ihre Kennzahlen systematisch zu überdenken.

“Wir sehen bereits länger einen klaren Trend in Richtung Online-Geschäft. Wichtig ist es, nun zu reagieren und gerade das Online-Management zeitgemäß aufzustellen. Die zentrale Herausforderung liegt dabei darin, unbedingt die jeweiligen Besonderheiten der unterschiedlichen Geschäftsmodelle zu berücksichtigen”, sagt Klaus Böhm, Director Media bei Deloitte laut Pressemitteilung. Insgesamt identifiziert die Deloitte Studie “Klasse statt Masse?” vier Herausforderungen, vor welchen Online-Anbieter bei Kennzahlen stehen.

(more…)

17. März 2010

BITKOM: 30 Millionen Deutsche sind Mitglieder in Communitys

Neue Zahlen vom BITKOM: “30 Millionen Deutsche ab 14 Jahren sind Mitglied in mindestens einer Internet-Gemeinschaft.” Das geht aus einer jetzt veröffentlichten repräsentativen Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM mit dem Institut Forsa hervor. “Communitys sind die große Erfolgsgeschichte des Web 2.0. Kaum ein Segment des Internets boomt so stark”, so der BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.

Bitkom: 30 Millionen Deutsche nutzen Online-NetzwerkeWas machen die 30 Millionen in Communities? Laut Bitkom steht an erster Stelle der Wunsch, die bestehenden Kontakte zu Freunden und Bekannten weiter zu pflegen. Das sei für 78 Prozent der Community-Nutzer der wichtigste Grund für ihre Mitgliedschaft in einer Online-Community. Weiter in der Rangfolge: 41 Prozent wollen sich mit Menschen austauschen, die gleiche Interessen haben. Und fast jeder Dritte (30 Prozent) will neue Freunde oder Bekannte finden. Nur 13 Prozent aller Community-Nutzer, so die Bitkom-Untersuchung, wollen auch berufliche Kontakte pflegen.

In der Praxis hat bereits jeder zweite Nutzer neue private Kontakte geknüpft. Und gut 40 Prozent haben interessante Einladungen zu Treffen oder Veranstaltungen erhalten. “Communitys sind nicht nur Netzwerke zwischen Menschen, sondern zunehmend wichtig im Job”, erklärt BITKOM-Vizepräsident Berg, hauptberuflich Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Jeder sechste Nutzer von Communitys hat bereits wertvolle Ratschläge für das Privat- oder Berufsleben erhalten.

29. Dezember 2009

Bitkom: Immer mehr spenden online

Auch beim Spenden für einen guten Zweck wird immer häufiger das Internet eingesetzt, so eine aktuelle Umfrage des Hightech-Branchenverbandes Bitkom. 13 Prozent aller Spenden erfolgen mit “elektronischen Kommunikationsmitteln” – 7 Prozent über das Internet und 6 Prozent per Telefon. Das hat der aktuelle Webmonitor des Hightech-Verbands Bitkom und des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben, bei dem 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen befragt wurden. Besonders verbreitet sind Online- und Telefon-Spenden bei den Jüngeren. Insgesamt 27 Prozent der 20- bis 24-Jährigen nutzen elektronische Kommunikationsmittel: 10 Prozent das Internet und 17 Prozent das Telefon. Bei den über 60-Jährigen sind es nur je 3 Prozent. “Das Spenden per Internet und Telefon erfreut sich steigender Beliebtheit”, sagte laut Pressemitteilung der Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. So böten inzwischen alle größeren Hilfsorganisationen die Möglichkeit, bequem per Internet Geld zu spenden. Auf den Webseiten seien elektronische Spendenformulare hinterlegt, die unterschiedliche Zahlungsweisen ermöglichen.

Laut der Umfrage haben 63 Prozent aller Bundesbürger in diesem oder dem vergangenen Jahr für einen guten Zweck Geld gespendet. In der Altersgruppe 60-Plus liegt der Anteil der Spender bei 72 Prozent, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 43 Prozent.

Am weitesten verbreitet sind nach den Ergebnissen der Bitkom-Befragung Online-Spenden per Lastschrift (Bankeinzug). Zudem werden Zahlungen per Kreditkarte oder Mikropayment-Systeme angeboten. Demnach ist die Überweisung in der Bankfiliale der gängigste Weg für Spenden. 63 Prozent der Befragten nutzten diese Bezahlmethode. 34 Prozent spendeten in bar, 13 Prozent elektronisch. Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich. “Dass die klassischen Zahlungsweisen beim Spenden vorherrschen, liegt vor allem an der Altersstruktur der Spender”, sagte Scheer.

1. Dezember 2009

Studie: Drei Viertel der Dax 30-Unternehmen twittern

Rund drei Viertel der DAX 30-Unternehmen twittern inzwischen im Netz und knapp zwei Drittel von ihnen sind auf der Videoplattform Youtube vertreten. Dagegen befinden sich in der Facebook-Gemeinde nur die Hälfte und in der Blogosphäre gerade mal 30 Prozent der größten deutschen Aktiengesellschaften mit eigenen Angeboten, so eine Vergleichsstudie von Prof. Dr. Lothar Rolke und Louisa Flocke von der Fachhochschule Mainz.

(more…)

19. November 2009

Studie: Profile in Social Networks sind “ehrlich”

Bilden die Profile von Millionen Menschen in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing oder StudiVZ nur ein geschöntes Idealbild ihrer Eigentümer ab? Psychologen der Uni Mainz ziehen in einer Untersuchung ein überraschendes Fazit: “Soziale Netzwerke wie studiVZ/meinVZ oder Facebook verleihen der eigenen Persönlichkeit Ausdruck und werden nicht genutzt, um eine idealisierte virtuelle Identität zu kreieren.”

(more…)

17. November 2009

Ohne Strategie: Personaler hadern mit Social Media

Ja, man schaut sich schon mal das Profil eines Bewerbers in Xing an, aber von strategischer Nutzung der Social Media sind die Personaler in Deutschland noch weit entfernt. Zu diesem Schluss kommt die Studie “Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?” des Beratungsunternehmens IFOK an der rund 800 Personaler teilgenommen ahben. Fazit der IFOK-Studie: “Trotz Millionen von Nutzern Sozialer Netzwerke, wie Facebook, StudiVZ oder XING, haben sich deutsche Personalexperten auf die neuen Formen der Kommunikation bisher kaum eingestellt.”

(more…)

22. Oktober 2009

Studie zur “Informationsgesellschaft 2.0″: Noch punkten die klassischen Medien

Welche Rolle spielen welche Medien im “Informationszeitalter 2.0″? Dies hat TNS Emnid in ihrer gleichnamigen Studie untersucht. Ergebnis: “Die klassischen Medien haben (noch) die Nase vorn, wenn es um das Konsumieren von Informationsangeboten geht. Noch immer gilt: Zeitung und Fernsehen liegen beispielsweise als Informationsquelle für aktuelle Nachrichten auf den Spitzenpositionen.” Allerdings: “Bei den unter 30-Jährigen gelingt es den klassischen Medien nur noch bedingt, ihre Seriosität auf die Internetangebote zu übertragen.”

(more…)