Procter & Gamble testet Online als Lead-Medium in der Markenkommunikation
Procter & Gamble, der weltweit größter Werbungtreibende, testet in Deutschland Online als Lead-Medium in der Markenkommunikation. “Mit der wegweisenden ‘Gattungsstudie Online’ wird erhoben, ob Online mittlerweile die Führungsrolle im Media-Mix großer Marken übernehmen kann, die breite Zielgruppen ansprechen”, so P&G und der Mediaagentur pilot in einer Pressemitteilung zur Branchemesse dmexco. Damit setze man ein eindeutiges Zeichen und kündige einen Paradigmenwechsel an, welcher der immer größeren Bedeutung digitaler Medien Rechnung trage und den Weg zu deutlichen Umschichtungen im Media Mix ebne. “In der digitalen Markenkommunikation liegt die Zukunft der Werbung – daher ist es unser Ziel, unsere Kompetenz in diesem Bereich kontinuierlich auszubauen,” so Lothar Höcker, Purchasing Group Manager, Media Sourcing Western Europe, Procter & Gamble. Die Ergebnisse werden Anfang 2010 erwartet.
Für alle die, die letzte Woche O’Reillys Konferenz “Web 2.0 Expo Europe” in Berlin verpasst haben, gibt es die Präsentationen jetzt gesammelt bei SlideShare:
Kreatives “Mobile Tagging” auf der Wiesn: “Mogst bussln”, “I steh auf di” und „Ruafst mi o” steht auf den T-Shirts des Münchner Labels“emma cott”, darunter ein großer QR-Code. Wer den Code auf dem Rücken des Oktoberfest-Besuchers abfotografiert, den bringt das Handy direkt auf das MySpace-, Facebook- oder Xing-Profil seines Trägers. Voraussetzung für den virtullen Anbandl-Versuch: Ein Fotohandy mit der Readersoftware für QR-Codes und ein mobiler Internetzugang.
Mit dem neuen “Digital Innovators’ Summit” am 3. und 4. März 2009 in Berlin richtet sich der Verband der Zeitschriftenverleger (VDZ) vor allem an Verleger, Geschäftsführer und Manager deutscher und europäischer Medienhäuser, aber auch an Unternehmensberater und Investoren. An zwei Tagen stellen in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom “über 30 innovative Unternehmen aus den USA und Israel, die alle bislang noch nicht in Europa tätig sind, ihre Angebote für das digitale Mediengeschäft vor”, so die Pressemitteilung des VDZ.
“Ziel der Veranstaltung ist es, neue Geschäfts- und Kooperationsmodelle vorzustellen und eine direkte Geschäftsanbahnung zu ermöglichen. Inhaltliche Schwerpunkte werden Themen aus den Bereichen Advertising, Search, Mobile, Site Management, Content sowie Social Networking und Communities sein”, so der VDZ
Webcast von den 46. Würzburger Werbefachgesprächen: Wolfram A. Zabel hat mich um eine Standortbestimmung zur digitalen B2B-Kommunikation gebeten: Welche Entwicklungen in der digitalen Kommunikation sind wirklich nachhaltig? Wie sieht ein nachhaltiges Online-Marketing in der Aufmerksamkeits-Ökonomie in der Praxis aus?
Von Google AdWords zu Brand Communities und Leadgenerierung: Alle reden von Web 2.0 – auch im B2B-Geschäft? Unternehmen haben eine Website und einen Newsletter. Wozu brauchen sie noch Medien?
Link:
Mehr zu den Würzburger Werbefachgesprächen unter dem Motto “Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit, Vertrauen! – Erfolgsgaranten guter B2B-Kommunikation” gibt’s hervorragend dokumentiert beim Media-TREFF des Vogel-Verlages. Unter den rund 250 Teilnehmern waren Werbeleiter und Marketingchefs großer deutscher Unternehmen sowie CSR-Experten.
Die Diagnose aller sechs Keynote-Speaker war eindeutig: Die Wertewelt hat sich verändert und das hat auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmen. Besonders auffällig: Der starke Trend zur Individualisierung ist out, ein Sättigungsgrad ist erreicht. Und genauso wie sich Privat- und Berufsleben stärker verzahnen, so überlagern sich auch die entsprechenden Werte. In der Kategorie „Im Gespräch“ auf media-TREFF.de gibt es von allen Referenten und Experten der Veranstaltung Kurzinterviews.
Die US-amerikanische Entertainment Software Association hat nicht ganz uneigennützig herausgefunden, dass in 65 Prozent der amerikanischen Haushalte am Computer gespielt wird, und der Frauenanteil liegt inzwischen bei 40 Prozent. Die Deutschen sind nicht ganz so verspielt wie die Amerikaner, aber auch im Land der Dichter und Denker verlieren klassische Medien an die Spieleindustrie. Nielsen sagt, dass bereits 40 Prozent der 16- bis 49-jährigen unter uns, sechs bis 14 Stunden in der Woche spielen.
Bei diesem Einsteiger-Angebot war mir wichtig zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand Blogs und Communities beobachten kann. Denn nicht nur etablierte (Print-)Medien berichten über Unternehmen und deren handelnde Personen, auch in der stetig wachsenden Blogger-Gemeinde wird über sie berichtet, aber oft kriegen Unternehmen das gar nicht mit.
Die Zeit der mühsamen und wenig erfolgreichen Kaltakquise ist endgültig vorbei! Business-Netzwerke wie Xing, LinkedIn oder Facebook helfen heute schnell die richtigen Ansprechpartner bei potentiellen Kunden zu finden und den Kontakt herzustellen. Aber in diesen Netzwerken gelten eigene Regeln. Wer sich nicht an diese hält, wird schnell erst öffentlich vorgeführt und dann vom Betreiber ausgeschlossen. Zu diesen Themen habe ich vergangene Woche beim Media-TREFF des Vogel-Verlages ein Live-Webinar gehalten. Die Aufzeichnung ist jetzt online. (weiterlesen…)
Facebook, MySpace, Linkedln, Xing oder StudiVZ – weltweit sind mehrere Hundertmillionen Menschen in sozialen Netzwerken aktiv. Dort werden Trends diskutiert, Produkte weiterempfohlen und aktuelle Informationen ausgetauscht. Für Verlage kann es oft sinnvoller sein, diese bestehenden Netzwerke für ihr Marketing- und die “Leser-Blatt-Bindung” zu nutzen, anstatt viel Geld in eine eigene kleine Community zu investieren. Dazu veranstalte ich am 9. Juni ein ganztägiges Seminar an der Akademie des Deutschen Buchhandels.
“Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit, Vertrauen! Erfolgsgaranten guter B2B-Kommunikation”. Unter diesem Motto stehen die 46. Würzburger Werbefachgespräche, die Vogel Business Media am 23. und 24. Juni veranstaltet. Der Ausschreibungstext ist durchaus kritisch formuliert: “Die Grenzen zwischen den Aufgaben und Funktionen der B2B-Kommunikation und den B2C-Aktivitäten verschwimmen in der Markenführung immer stärker – und bedürfen nicht mehr der ausschließlichen Unterstützung verlegerorientierter Medien. Agenda-Setting, Dialog-Orientierung und Community-Bildung auf allen Kanälen.” Ich werde am ersten Kongresstag den Online-Workshop leiten. Thema: “Standortbestimmung digital – Welche Entwicklungen in der digitalen Kommunikation sind nachhaltig?”
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