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That’s Publishing - Weblog von Bernd Pitz


30. Januar 2010

Jobbörse Monster goes Social Media

Die Jobbörse Monster “ist das erste deutsche Online-Karriereportal, das mit einem vollintegrierten Konzept auf Social Media setzt und damit seinen Nutzern und Kunden den Weg in die neuen Medien öffnet”, behauptet Monster zumindest per Pressemitteilung (Nachtrag: Ja, andere sehen das anders, siehe Kommentar von Carsten Franke, Jobstairs, hier unter dem Beitrag). Über die entsprechenden Marketing-Aktivitäten und die eigene Webseite hinaus, nutze die Jobbörse “Social Media als Kommunikationskanäle in allen kundennahen Abteilungen und Prozessen. Außerdem werden die Möglichkeiten der Social Media-Kommunikation auch in das Geschäftsmodell und das Angebot von Monster Deutschland einbezogen.”

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16. November 2009

IAB: Über Soziale Netzwerke werden Mitarbeiter gefunden

Nicht erst seit Xing, LinkedIn und Facebook gilt: “Vitamin B” zählt. Vor allem in kleinen und mittleren Betrieben werden persönliche Kontakte genutzt, um neue Kollegen zu finden. Das ergab jetzt eine Analyse des Institus für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Ob dank Internet oder direkt persönlich: Im Jahr 2008 nutzten 49 Prozent der Betriebe bei der Suche nach geeignetem Personal persönliche Kontakte ihrer Mitarbeiter. Bei Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern lag der Anteil sogar bei 53 Prozent. Bei den Großbetrieben mit 200 und mehr Beschäftigten nutzte dagegen weniger als ein Drittel soziale Netzwerke. In Großbetrieben seien häufig formale Strukturen bei der Stellenbesetzung etabliert, so das IAB bei der Analyse der “Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots 2008″. Insgesamt kamen demnach 29 Prozent der Neueinstellungen über Netzwerke zustande.

Mehr zur Analyse des IAB habe ich für das Personalmarketingblog der Personalberatung humancaps consulting geschrieben: „Vitamin B“ zählt: Vor allem kleine Betriebe stellen über Netzwerke ein.

17. August 2009

Krisengewinner: Xing-Jobbörse wächst gegen den Trend

Das Business-Netzwerk Xing bleibt ein Gewinner der Krise. Selbst der Umsatz mit Stellenanzeigen wurde im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1,84 Mio. EUR) um 21 Prozent auf 2,23 Mio. EUR gesteigert, teilte das Unternehmen mit .

Während Verlage und Jobbörsen mit Einbrüchen beim Stellenmarkt von bis zu 50 Prozent kämpfen, und der Bundesverband der Zeitungsverlger (BDZV) ganz offiziell von einem Rückgang um 41 Prozent spricht, legt die junge Jobbörse von Xing auch im zweiten Jahr ihres Bestehens -Krise hin oder her – weiter zu: “In einem konjunkturell rückläufigen Online-Jobanzeigenmarkt, konnte die XING AG ihren Umsatz nachhaltig ausbauen und in diesem zweiten wesentlichen Geschäftsfeld gegen den Trend weiter Marktanteile gewinnen”, so Xing in seiner Halbjahresbilanz.

Bild“Wir haben im ersten Halbjahr kräftig in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle investiert und gute Fortschritte bei der konsequenten Umsetzung unserer strategischen Ziele gemacht. In der zweiten Jahreshälfte werden wir uns weiter darauf konzentrieren, XING für unsere Mitglieder attraktiver zu machen und zeitgleich neue Erlösquellen einzuführen. Erste neue Angebote speziell für Recruiter sind bereits im Betatest”, so der Xing-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Groß-Selbeck.

Im Betattest sind etwa gestaltete Stellenanzeigen (siehe Screenshot; Quelle: Xing-Blog), wie vor zwei Wochen im offiziellen Xing-Blog und bei Thorsten zur Jacobsmühlen im Blogaboutjob zu lesen und sehen war. “Noch ist es jedoch nicht soweit: Um interessierten Unternehmen die gestalteten Anzeigen offiziell anbieten zu können, müssen wir sicherstellen, dass technisch alles einwandfrei läuft. Hierzu dient unsere Testphase: Im Laufe der kommenden Wochen stellen wir mit unseren Test-Partnern, der Personalberatung Michael Page und Yello Strom, die ersten gestalteten Anzeigen im Live-Modus auf XING Jobs ein”, heißt es Beitrag des Xing-Blogs von Ende Juli. Erste Einschätzung von Thorsten zur Jacobsmühlen: “Auf jeden Fall wird der Schritt den Stellenbörsen nicht sehr gefallen. In Kombination mit dem PayPerClick Verfahren, ist es eine Gefahr im Kampf um die Budgets der Personalabteilungen.”

Längst ist die offizielle Jobbörse von Xing (neben den vielen “inoffiziellen” in Tausenden von Gruppen) den großen Jobbörsen dicht an den Fersen. Es gibt bereits seit mehr als einem halben Jahr die Möglichkeit, pauschal für eine Anzeige statt per Klick zu bezahlen, außerdem wurden die ersten Multiposting-Tools, wie sie vor allem Großunternehmen und Agenturen zur gleichzeitigen Schaltung der Anzeigen in mehreren Börsen angebunden, etwa jopo von Softgarden.

18. Mai 2009

Robert Half: Trotz Krise werden Fachkräfte gesucht

Von Entspannung auf dem Fachkräftemarkt keine Spur, so die neue “Workplace Survey” des Personaldienstleisters Robert Half. Die Ergebnisse der Umfrage belegten, “dass in Deutschland nach wie vor offene Stellen im Finanz- und Rechnungswesen besetzt werden. Allerdings werden nur bestimmte Qualifikationen nachgefragt, die auf dem Markt sehr schwer zu finden sind”, so Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International. “Dieser Fachkräftemangel wird sich spätestens beim nächsten Aufschwung noch einmal verschärfen – hier sind sowohl Bewerber als auch Unternehmen gefragt, mit kreativen Lösungen für die notwendigen Qualifikationen zu sorgen.”

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8. Mai 2009

Hewitt-Studie: Personalmangel trotz Krise

“Trotz der Wirtschaftskrise besteht ein Bedarf an Top-Talenten”, so das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Hewitt-Studie: Zwölf Prozent der befragten Unternehmen im deutschsprachigen Raum melden bereits jetzt eine steigende Nachfrage. In drei bis fünf Jahren werde sogar ein drastischer Anstieg prognostiziert, dann rechneten 67 Prozent der Unternehmen mit einem steigenden Talentbedarf, so Hewitt. Gleichzeitig verschärfe sich die demografische Entwicklung. In Folge werde der Talentengpass im weltweiten Vergleich in Europa am grössten: Mehr als 80 Prozent der Unternehmen stünden dann vor Problemen, ihre offenen Stellen zu besetzen. Die grössten Schwierigkeiten gebe es bereits jetzt, so die Studie, “bei der Rekrutierung von Mitarbeitern in den Bereichen IT/Engineering und Verkauf: Jeweils rund 70 Prozent der Unternehmen können Positionen in diesen Berufsgruppen nur schwer besetzen”.

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18. April 2009

Internet-Wirtschaft: “Talentemangel statt Fachkräftemangel”

Die Internet-Wirtschaft bleibt ein Jobmotor: Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) bescheinigt dem Arbeitsmarkt der digitalen Branche ein gutes Klima. Nach der neuen BVDW Umfrage “Trend in Prozent” stufte die Hälfte Prozent der Befragten die Beschäftigungssituation in diesem Jahr gut bis sehr gut ein. Weder eine gute noch eine schlechte Einschätzung haben 27 Prozent abgegeben. “Nur 19 Prozent der Teilnehmer bewerten die Arbeitsmarktlage der digitalen Wirtschaft schlecht, weniger als ein Prozent sehr schlecht”, so die Pressemitteilung. Auch für 2010 rechnen 54 Prozent mit einer guten bis sehr guten Beschäftigungssituation.

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17. März 2009

“Aero International” startet Online-Jobbörse mit Jobscout24

Erfolgreich im “Long Tail”: Immer mehr Fach- und Special-Interest-Verlage erschließen sich das Geschäftsfeld Online-Jobbörse. Jetzt verkündete der Hamburger Jahr Top Special Verlag, dass er auf der Website des Luftfahrt-Magazins Aero International – und demnächst auch beim Fliegermagazin und bei Rotorblatt – auch die Stellenangebote und -gesuche von JobScout24 angeboten werden. Das ehrgeizige Ziel: “Der Auf- und Ausbau zu einem der größten Online-Stellenmärkte in der Luftfahrtindustrie”, so Christian Schmidt-Hamkens, Verlagsleiter Jahr Top Special Verlag, in einer Pressemitteilung des Verlages. “Wir erweitern unsere Kompetenz durch einen starken Partner und bieten JobScout24 gleichzeitig eine zielgruppenspezifische Plattform für Stellenangebote und -gesuche.”

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10. März 2009

Recruiting Trends: Unternehmen und Bewerber setzen auf das Internet

Unternehmen setzen vermehrt auf das Internet, um vakante Stellen neu zu besetzen, so die neue Arbeitgeberbefragung “Recruiting Trends 2009″ der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main zusammen mit der Online-Jobbörse Monster. Der größte Teil der Neueinstellungen in Unternehmen laufe über das Internet. Dies spare den Unternehmen Kosten im Recruiting. Die Hälfte der befragten Unternehmen verfolge das Ziel, die Prozesse der Ausschreibung und der Bewerbung zu standardisieren und so weitere Kosten zu reduzieren, so die Pressemitteilung.

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14. Februar 2009

2008: Rekordwachstum bei Stellenanzeigen.de

Die Online-Jobbörse Stellenanzeigen.de erzielte im fünften Jahr in Folge “ein starkes Umsatzwachstum und baut damit seine Position als eine der führenden Online-Stellenbörsen in Deutschland aus”, so eine Pressemitteilung des Unternehmens. Wie in 2007 sei der Umsatz auch im vergangenen Jahr um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

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31. Januar 2009

Stellenanzeigen: Nur wenige Unternehmen schalten in Fachmedien

Für Fachverlage bietet der Stellenmarkt noch jede Menge Potential. Zwar ist die Stellenausschreibung im Netz bei den deutschen Unternehmen Standard. 94 Prozent aller Unternehmen in Deutschland suchen per Internet nach neuen Mitarbeitern, so eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 809 Firmen aller Branchen. Aber Fachzeitschriften und deren Online-Stellenmärkte spielen bei der Ausschreibung von Jobs eine untergordnete Rolle, so die BITKOM-Zahlen.

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